Zurück geht es hier Grüezi! Sie wurden auf finanzen.ch, unser Portal für Schweizer Anleger, weitergeleitet.  Zurück geht es hier.
07.09.2026 13:30:37

Wdh: Deutsche Bank erzielt Vergleich: Millionen-Klage vom Tisch

(Im vierten Abschnitt wurde bei dem Geldbetrag in Pfund die Einheit Millionen rpt Millionen ergänzt.)

FRANKFURT (awp international) - Die Deutsche Bank hat sich eine 152-Millionen-Euro-Klage eines ehemaligen Investmentbankers mit einem aussergerichtlichen Vergleich vom Hals geschafft. Die Parteien hätten "alle Forderungen und Vorwürfe" vertraulich beigelegt, teilte ein Sprecher der Bank mit. Details der Einigung nannte das Geldhaus auch auf Nachfrage nicht. "Die Beilegung dieses Rechtsstreits wird aber nur einen kleinen finanziellen Effekt im dritten Quartal 2026 haben." Das Landgericht Frankfurt sagte die für diesen Donnerstag (10.9.) geplante Verhandlung ab: Der Kläger habe die Klage zurückgenommen.

Der Mann hatte Schadenersatz in dreistelliger Millionenhöhe von seinem ehemaligen Arbeitgeber verlangt (Az.: 2-19 O 153/24). Anlass waren frühere Geschäfte des Frankfurter Dax-Konzerns mit der italienischen Banca Monte dei Paschi di Siena , die in Italien ein Strafverfahren nach sich gezogen hatten.

Der ehemalige Investmentbanker verlangte einen Ausgleich "wegen angeblicher Schäden, die seiner Karriere durch das italienische Strafverfahren und das erstinstanzliche Urteil entstanden seien". So steht es im Deutsche-Bank-Geschäftsbericht 2025. Laut Landgericht hatte der Kläger angeführt, die Bank habe in früheren Jahren von einer fraglichen Bilanzierungsmethode Gebrauch gemacht und ihn dann als "Sündenbock" vorgeschoben, als Aufsichtsbehörden und Presse darauf aufmerksam geworden seien.

Deutsche Bank hält Klagen für unbegründet

Vier weitere entsprechende Klagen sind noch in London anhängig. Streitwert in diesen Fällen nach Angaben der Deutschen Bank: Insgesamt mehr als 600 Millionen Pfund, umgerechnet rund 700 Millionen Euro. Mit einem sechsten Ex-Mitarbeiter hat sich das Geldhaus ebenfalls bereits aussergerichtlich geeinigt.

Die Deutsche Bank hat die Forderungen der Ex-Mitarbeiter und deren Vorwürfe wiederholt zurückgewiesen. Im Geschäftsbericht 2025 heisst es: "Die Deutsche Bank hält alle derartigen Klagen für unbegründet und wird sich entschieden gegen sie verteidigen, einschliesslich der Anfechtung der überhöhten und unrealistischen behaupteten Verluste."

Anlass des Rechtsstreits liegt Jahre zurück

Hintergrund des Rechtsstreits sind komplexe Derivategeschäfte, die die Deutsche Bank 2008 mit der Banca Monte dei Paschi di Siena (MPS) und einer Tochtergesellschaft der MPS abgeschlossen hatte und die später neu klassifiziert wurden. 2019 wurden in diesem Zusammenhang fünf ehemalige und ein damals aktiver Mitarbeiter der Deutschen Bank in Italien wegen Beihilfe zur Bilanzfälschung in Tateinheit mit Marktmanipulation zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. In einem Berufungsverfahren gab es 2022 dann Freisprüche für alle Beklagten./ben/DP/stw

In eigener Sache

Trading Signals: ABB: Vorfreude ist die schönste Freude

Die Aktie des Industriekonzerns macht sich daran, eine kurzfristige Konsolidierungsphase abzuschliessen. Mit Blick auf die anstehenden Zahlenvorlage könnten sich bei ABB eine Chance auf der Long-Seite bieten.

Weiterlesen!
Eintrag hinzufügen

Erfolgreich hinzugefügt!. Zu Portfolio/Watchlist wechseln.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Kein Portfolio vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen des neuen Portfolios angeben. Keine Watchlisten vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen der neuen Watchlist angeben.

CHF
Hinzufügen

Wo sind Aktien noch günstig? Chancen abseits des KI-Hypes – Wallstreet Live mit Tim Schäfer

KI-Aktien, Halbleiter und grosse US-Technologiewerte dominieren seit geraumer Zeit die Börse. Doch während dort die Bewertungen teilweise deutlich gestiegen sind, stellt sich für langfristige Anleger eine andere Frage: Wo gibt es abseits des KI-Booms noch interessante Unternehmen zu attraktiven Bewertungen?

Im Gespräch mit direkt aus New York geht es um unterschätzte Branchen, abgestürzte Qualitätsaktien und die Frage, wie Anleger interessante Unternehmen finden können, wenn gerade nicht der grosse Hype dahintersteht.

https://bxplus.ch/wall-street-live-mit-tim-schaefer/

Wo sind Aktien noch günstig? Chancen abseits des KI-Hypes – Wallstreet Live mit Tim Schäfer

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 14’361.28 19.76 SCBOJU
Short 14’649.63 13.92 STVB4U
Short 15’187.35 8.97 SXB6GU
SMI-Kurs: 13’787.40 09.10.2026 17:30:13
Long 13’222.94 19.21 S8BFJU
Long 12’940.53 13.77 SI7B8U
Long 12’393.34 8.91 S6IBVU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com