<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Strukturierte Produkte
>
Gesamtmarkt flaut ab 04.12.2018 07:03:37

VW bekommt auch beim US-Absatz Probleme mit Abgastests zu spüren

VW bekommt auch beim US-Absatz Probleme mit Abgastests zu spüren

Im vergangenen Monat verkaufte die Kernmarke des VW-Konzerns in den USA mit 26 789 Autos acht Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Auch insgesamt schaltete der US-Markt im November trotz üppiger Rabatte anlässlich des Shopping-Spektakels rund um den Feiertag Thanksgiving einen Gang zurück. Der US-Branchenriese Ford etwa büsste kräftig ein.

Bei VW seien die Auslieferungen durch Verzögerungen infolge der Einführung des neuen Abgas- und Verbrauchsstandards WLTP in Europa belastet worden, erklärte das Unternehmen. Der Absatz der Golf-Familie, die in Europa produziert wird, brach um 42 Prozent ein. Es sei ein schwieriger Monat für die Branche gewesen, sagte Vertriebsmanager Derrick Hatami. Mit starken Zuwächsen bei SUVs konnte VW den Absatzrückgang aber bremsen. Insgesamt stiegen die Verkäufe nach elf Monaten um vier Prozent auf gut 322 000 Autos.

Der VW-Sportwagentochter Porsche gelang im November ein Verkaufsplus von 2,1 Prozent. Der ebenfalls zum Wolfsburger Autokonzern gehörende Premium-Hersteller Audi meldete einen Absatzrückgang um elf Prozent auf 17 082 Wagen. Bereits im Vormonat waren die Verkäufe insbesondere wegen schwacher Nachfrage beim Q7 um 17 Prozent gesunken.

Der deutsche Oberklasse-Rivale BMW legte bei seiner Stammmarke im November im Jahresvergleich um ein Prozent auf 28 330 Wagen zu. Bei der Tochter Mini gab es einen Rückgang um 12,6 Prozent. Daimler schaffte nach mehreren schwachen Monaten wieder einen leichten Zuwachs - die Hauptmarke Mercedes-Benz USA meldete ein Plus von 0,6 Prozent auf 31 022 Personenwagen.

Die grossen US-Hersteller legten gemischte Zahlen für den November vor. Während der zweitgrösste US-Autobauer Ford 7,1 Prozent weniger Neuwagen veräusserte und damit schon den dritten Rückgang in Folge hinnehmen musste, schaffte Rivale Fiat Chrysler ein 17-prozentiges Verkaufsplus. Die japanischen Schwergewichte Toyota , Honda und Nissan mussten Einbussen verkraften. US-Marktführer General Motors legt seine Verkaufszahlen nur noch quartalsweise vor. Branchenweit erwarteten Experten ein Absatzminus von zwei Prozent für den US-Markt./men/hbr/DP/zb

DETROIT (awp international)

Weitere Links:


Bildquelle: nitpicker / Shutterstock.com,Bocman1973 / Shutterstock.com,josefkubes / Shutterstock.com,pokchu / Shutterstock.com

(Anzeige)Passende Defender Vontis

Defender VONTI (SVSP-BEZEICHNUNG: BARRIER REVERSE CONVERTIBLE (1230)) zeichnen sich durch einen garantierten Coupon, eine Barriere sowie eine - allerdings nur bedingte -Rückzahlung zum Nennwert aus. Falls der Basiswert die Barriere berührt, entfällt der Rückzahlungsanspruch. Die angegebenen Renditen können durch Transaktionskosten geschmälert werden. Weitere Informationen und das Termsheet (Final Terms) mir den rechtlich verbindlichen Konditionen finden Sie hier.

Analysen zu Ford Motor Co.mehr Analysen

09.11.18 Ford Motor Sell Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG (Berenberg Bank)
16.10.17 Ford Motor Sector Perform RBC Capital Markets
13.10.17 Ford Motor Equal weight Barclays Capital
04.10.17 Ford Motor Buy Standpoint Research
03.02.17 Ford Motor overweight Barclays Capital

Eintrag hinzufügen

Aktien in diesem Artikel

Ford Motor Co. 8.51 -5.86% Ford Motor Co.
General Motors 35.50 -7.94% General Motors
Honda Motor Co. Ltd. 3'050.00 -0.13% Honda Motor Co. Ltd.
Nissan Motor Co. Ltd. 929.90 -0.28% Nissan Motor Co. Ltd.
Volkswagen (VW) St. 165.50 -0.30% Volkswagen (VW) St.
Volkswagen (VW) AG Vz. 170.12 0.47% Volkswagen (VW) AG Vz.

General Motors am 04.12.2018

Chart

Finanzen.net News

pagehit