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Volkswagen Aktie 352780 / DE0007664005

Sinkende Verkaufszahlen 13.04.2026 16:48:00

VW-Aktie schwächelt: Konzernauslieferungen sinken weiter - USA und China belasten

VW-Aktie schwächelt: Konzernauslieferungen sinken weiter - USA und China belasten

Ein schwaches Abschneiden in China und den USA drückt bei VW weiter auf die Verkaufszahlen.

Weltweit lieferte der Konzern in den Monaten Januar bis März 2,05 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken aus, vier Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie die Wolfsburger mitteilten. Seinen weltweiten Marktanteil habe der Konzern dennoch weitgehend stabil gehalten, hiess es, allerdings bei einem deutlich geschrumpften Gesamtmarkt.

In China, wo der Konzern mit lokaler Konkurrenz zu kämpfen hat, wurden in dem Quartal noch 548'700 Fahrzeuge übergeben, fast 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Nordamerika, wo Europas Autobauer unter den neuen Zöllen von Präsident Donald Trump leiden, sackte die Zahl der Auslieferungen um mehr als 13 Prozent auf noch 205'500 Fahrzeuge ab. In Deutschland und auch in ganz Europa legte Europas grösster Autobauer dagegen sogar zu. Das konnte die Rückgänge in China und Nordamerika aber nicht ausgleichen.

Die Nutzfahrzeugtochter TRATON lieferte 68'600 Fahrzeuge aus, das waren 6,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Volkswagen in 1Q mit weniger Auslieferungen - Plug-In-Hybride steigen

Volkswagen hat im ersten Quartal weltweit 4 Prozent weniger Fahrzeuge ausgeliefert. Getrieben war dies durch Rückgänge in vier von sieben Märkten, dabei verzeichnete der Konzern prozentual zweistellige Rückgänge in den wichtigen Märkten China und Nordamerika. Dies konnte nicht kompensiert werden durch leichte Zuwächse in Westeuropa, Zentral- und Osteuropa sowie Südamerika.

Insgesamt lieferte der DAX-Konzern im Zeitraum Januar bis März weltweit 2,05 Millionen Fahrzeuge aus, verglichen mit 2,13 Millionen im Vorjahreszeitraum.

In China betrug der Rückgang knapp 15 Prozent auf 548.700 Fahrzeuge, in Nordamerika 13,3 Prozent auf 205'500. In Westeuropa konnte der Konzern den Absatz um 4,2 Prozent auf 848'500 Fahrzeuge steigern.

Bei den vollelektrischen Fahrzeugen (BEV) sanken die Auslieferungen um knapp 8 Prozent auf 200'000 Einheiten. Hingegen konnte der Konzern bei den Fahrzeugen mit Plug-In-Hybrid-Antrieben (PHEV) die Auslieferungen weltweit um 31 Prozent auf 109'000 steigern.

Der Vorstand zeigt sich zuversichtlich. "Für die kommenden Monate rechnen wir mit weiterem positivem Momentum durch wichtige neue Modelle wie die Electric Urban Car Family in Europa und neue lokal entwickelte Elektro-Modelle in China", sagte Marco Schubert, Mitglied der erweiterten Konzernleitung für Vertrieb.

VW-Tochter Audi verkauft weniger Autos

Audi kämpft mit schlechten Verkaufszahlen in den USA und China. Weltweit sanken die Auslieferungen der VW -Tochter dadurch um 6,1 Prozent auf 360'106, wie sie mitteilte. Der Verkauf von Elektroautos gab sogar um 9,4 Prozent auf 43'029 nach.

Audi verwies auf einen allgemein rückläufigen weltweiten Automarkt. Man habe seinen Marktanteil stabil halten können. In Deutschland und Europa legte die Marke sogar zu: Im Heimatmarkt ging es um 3,8 Prozent auf 50'308 Autos nach oben, in Europa ohne Deutschland um 5,9 Prozent auf 123'724.

Besonders drastisch brachen die Auslieferungen in Nordamerika ein, das bei Audi ohne Mexiko gerechnet wird. Dort ging es um 27 Prozent auf 35'464 Fahrzeuge nach unten. Der Verkauf von reinen Elektroautos sackte gar um 85 Prozent auf 959 ab - dabei gibt Audi die Kosten der Zölle nach wie vor nicht in grösserem Masse an die Kunden weiter.

In China betrug das Minus im ersten Quartal 12 Prozent auf 127'109 Autos. Dort machten sich neben dem wettbewerbsintensiven Markt das Auslaufen staatlicher Förderprogramme und Modellwechsel bemerkbar. Immerhin die Zahl der ausgelieferten Elektroautos legte in China um 27,8 Prozent zu - allerdings mit 4094 Fahrzeugen auf niedrigem Niveau.

Positiv entwickelte sich der Auftragseingang in Westeuropa, der um 5 Prozent zulegte - besonders stark bei Plug-in-Hybriden.

Die VW-Aktie verliert im XETRA-Handel zeitweise 1,75 Prozent auf 87,48 Euro, während die TRATON-Aktie stellenweise bei 0,9 Prozent im Minus bei 33,00 Euro notiert.

Redaktion finanzen.ch mit Material von AWP international und Dow Jones

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Bildquelle: Bocman1973 / Shutterstock.com,iStock/vesilvio,Gl0ck / Shutterstock.com
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