Grüezi! Sie wurden auf finanzen.ch, unser Portal für Schweizer Anleger, weitergeleitet.  Zurück geht es hier.
<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Strukturierte Produkte
>
Elefantenrunde 24.05.2024 16:06:00

TX Group & Co.: Schweizer Verleger suchen Kooperationen mit Tech-Giganten

TX Group & Co.: Schweizer Verleger suchen Kooperationen mit Tech-Giganten

Die Verleger der grossen Schweizer Medienhäuser suchen neue Geschäftsmodelle und Kooperationen mit den grossen internationalen Technologiekonzernen.

Sie wollen keine Tech-Verhinderer sein, wie sie unisono am Swiss Media Forum in Luzern sagten.

In der sogenannten Elefantenrunde tauschten sich am Donnerstag die Chefs der grossen Medienhäuser aus: NZZ-CEO Felix Graf, SRG-Generaldirektor Gilles Marchand, TX-Group-Präsident Pietro Supino, Ringier-CEO Marc Walder und CH-Media-CEO Michael Wanner.

Den Herausforderungen durch Künstliche Intelligenz (KI) und die grossen Techplattformen wollen sie offen begegnen - in diesem Punkt waren sie sich einig. Es gebe zwar noch kein nachhaltiges Geschäftsmodell, sagte Felix Graf, "aber wir wollen nicht als Tech-Gegner herüberkommen, sondern wir müssen ein Geschäftsmodell finden und in Fairness mit den Plattformen zusammenarbeiten".

"Publikum soll Antworten bei uns finden"

In der alten Welt seien Teile von Texten verwendet worden, sagte Marc Walder. In der neuen Welt, die jetzt gerade beginne, würden ganze Inhalte wie Texte oder Videos übernommen und beispielsweise für Trainingszwecke für Künstliche Intelligenz eingesetzt. Auch Walder sagte: "Man darf kein Tech-Verhinderer sein."

Wenn das Publikum einen Chat fragen wolle, um Antworten zu bekommen, dann müsse man dafür sorgen, "dass sie die Antworten bei uns bekommen und nicht irgendwo anders", sagte Walder. Ringier habe deshalb eine Kooperation mit Google lanciert. Diesen Weg sei etwa auch das "Wall Street Journal" gegangen, das eben erst einen Vertrag mit dem Software- und KI-Unternehmen Open AI abgeschlossen habe.

Kein Zugriff durch KI-Giganten

CH Media habe derzeit keine Kooperation dieser Art im Köcher, sagte Michael Wanner. Aber der Weg müsse immer irgendwo zwischen Kooperationen und Klagen im Ausland liegen.

Pietro Supino sieht derweil noch viel Potenzial in den eigenen Unternehmen: "Wir können mehr Mehrwert im Journalismus schaffen und mehr über Themen schreiben, welche das Publikum interessieren." Darüber hinaus seien die Schweizer Verleger gefordert, ihre Inhalte nicht zugänglich zu machen: "Wir müssen unsere Inventare schützen vor dem Zugriff durch die KI-Giganten." Hier sei auch die SRG gefordert.

Ermotti: Heutige UBS "too big to fail"

Am ersten Tag des zweitägigen Forums hatten unter anderem auch Verlegerpräsident Andrea Masüger, Gewerkschaftsbundpräsident Pierre-Yves Maillard, Israels Botschafterin in der Schweiz, Ifat Reshef, und UBS-Chef Sergio Ermotti einen Auftritt. Ermotti anerkannte, dass die UBS in ihrer heutigen Form "too big to fail" (deutsch: "Zu gross zum Scheitern") ist - dass die Bank aufgrund ihrer Grösse sowie ihrer Vernetzung mit dem Finanzsystem und der Volkswirtschaft vom Staat nicht fallen gelassen werden kann.

"Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst", sagte Ermotti. Und er stimme auch zu, dass einige Anpassungen an die regulatorischen Rahmenbedingungen nötig seien: "Sie müssen so ausgestaltet werden, dass kein Staat und kein Steuerzahler uns im Fall der Fälle retten müsste."

In den Medien wurde zuletzt ein sich anbahnender Zwist zwischen Ermotti und Bundesrätin Karin Keller-Sutter thematisiert. Streitpunkt sind die Forderungen nach schärferen Eigenkapital-Anforderungen für die UBS. Gemäss Finanzministerin Keller-Sutter könnte es sein, dass die UBS zusätzliches Kapital in der Grössenordnung von 15 bis 25 Milliarden Franken aufbauen muss.

Auf die Frage nach dem Eigenkapital ging Ermotti nicht ein, versuchte aber, der Sache etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen: "Wir sind mit 80 bis 90 Prozent der 22 Massnahmen einverstanden, die der Bundesrat in seinem 'TBTF-Bericht' vorgeschlagen hat", sagte er.

Für die TX Group-Aktie geht es im SIX-Handel zwischenzeitlich um 0,26 Prozent abwärts auf 154,40 Franken.

Luzern (awp/sda)

Weitere Links:


Bildquelle: TX Group

Analysen zu A G fuer die Neue Zuercher Zeitung

  • Alle
  • Kaufen
  • Hold
  • Verkaufen
  • ?
Zu diesem Datensatz liegen uns leider keine Daten vor.
Eintrag hinzufügen

Erfolgreich hinzugefügt!. Zu Portfolio/Watchlist wechseln.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Kein Portfolio vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen des neuen Portfolios angeben. Keine Watchlisten vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen der neuen Watchlist angeben.

CHF
Hinzufügen

3 Knaller-Aktien im BX Musterportfolio📈: McKesson, Eli Lilly & Cintas mit François Bloch

Im BX Morningcall werden folgende Aktien analysiert und erklärt:
✅ McKesson
✅ Eli Lilly
✅ Cintas

👉🏽 https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/

3 Knaller-Aktien im BX Musterportfolio📈: McKesson, Eli Lilly & Cintas mit François Bloch

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 12’681.34 19.32 7CSSMU
Short 12’970.82 13.09 0RSSMU
Short 13’475.35 8.48 SSZM8U
SMI-Kurs: 12’167.59 12.06.2024 17:30:19
Long 11’683.12 19.96 9RUBSU
Long 11’380.00 13.80
Long 10’932.40 8.95 SSSMAU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com

finanzen.net News

Datum Titel
{{ARTIKEL.NEWS.HEAD.DATUM | date : "HH:mm" }}
{{ARTIKEL.NEWS.BODY.TITEL}}

Nachrichten

  • Nachrichten zu Aktien
  • Alle Nachrichten
pagehit