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Preiskampf 08.07.2019 07:31:36

Swisscom-Präsident: Haben es immerhin geschafft, Gesamtumsatz stabil zu halten

Swisscom-Präsident: Haben es immerhin geschafft, Gesamtumsatz stabil zu halten

"Im Preiskampf, in dieser harten Wettbewerbssituation, in der wir uns befinden, ist es das", sagte Präsident Hansueli Loosli in einem Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" (Samstagausgabe) auf eine entsprechende Frage.

"Wir haben es immerhin geschafft, den Gesamtumsatz stabil zu halten, in Jahren, wo Einnahmen aus Festnetz, Roaming und SMS weggebrochen sind." Das Telekomgeschäft sei härter geworden, und die Preise würden weiter erodieren. Das bedeute neue Leistungen auf den Markt bringen und weiterhin Kosten senken.

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Natürlich sei Wachstum zwar ein Thema. "Aber bedenken Sie, in unserer Branche machen wir nach zehn Jahren nur noch 20 Prozent des Umsatzes mit dem ursprünglichen Geschäft", sagte Loosli. Kaum eine andere Branche erlebe solchen Preisdruck und rapiden technischen Wandel.

Befürworten starke Nummer 2

Die Swisscom habe zwar Wachstumstreiber, wie etwa Fastweb oder das Cloud-Geschäft. Aber es dauere länger, weil Kunden auch investieren müssten. Der Bereich IT-Sicherheit wachse ebenfalls, sogar das TV-Geschäft leicht.

Mit Blick auf die anstehende Konsolidierung innerhalb der Branche, sagte der Verwaltungsratspräsident, wichtig sei eine klare Strategie, und diese werde wegen einer Fusion nicht über den Haufen geworfen. Bekanntlich will Liberty Global ihre Tochter UPC Schweiz an Sunrise verkaufen. Der Deal war im Februar angekündigt worden.

"Wir bereiten uns vor, doch noch ist unklar, wie es sich wettbewerbsrechtlich entwickeln wird, auch im Sunrise-Aktionariat ist einiges offen", sagte Loosli. Aber: "Wir befürworten eine starke Nummer zwei."

Null Hinweise auf Probleme mit Huawei

Die Swisscom arbeitet indes im Festnetz weiterhin mit Huawei-Technik. "Wir arbeiten in Teilen unserer Infrastruktur mit Huawei", erklärte der Swisscom-Präsident. "Wir müssen dafür sorgen, dass alles Notwendige für die Datensicherheit getan wird."

Man habe aber "null Hinweise, dass etwas schiefläuft". Zudem finde der Handelskrieg auf einer höheren Ebene statt, und zwar zwischen den USA und China. Ob die Amerikaner es besser machen oder die Chinesen, sei eine Glaubensfrage.

ys/

Zürich (awp)

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Bildquelle: Martin Good / Shutterstock.com,Keystone

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