Richemont Aktie 21048333 / CH0210483332
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| Aktionär Steven Wood |
13.05.2026 12:38:06
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Swatch-Aktie gerät nach GV unter Verkaufsdruck
Die Aktien der Swatch Group geben am Mittwoch im Nachgang der Generalversammlung deutlich nach.
Swatch sitzt mit den Ereignissen der GV wieder zwischen Stühlen und Bänken, heisst es aus Analystenkreisen. Die Swatch-Familie rund um CEO Nick Hayek gerate angesichts der Stimmergebnisse weiter unter Druck. Einer grossen Mehrheit sprach den Ambitionen von Wood ihre Sympathien aus und es gelinge Hayek nicht, darauf Antworten zu finden, so der Tenor.
Ob es nun zu einem breiten Abverkauf unter "Wood-Aktionären" kommt, bleibt abzuwarten. Sollten zudem die Verkäufe rund um die angekündigte "Royal Pop"-Uhr von Swatch und Audemars Piguet nicht die Erwartungen erfüllen, dürfte dies erneut zur Unzufriedenheit beitragen.
Dabei hatten die Gerüchte um die neue Uhr die Papiere noch deutlich nach oben getrieben. In der Spitze wurden mehr als 210 Franken für den Swatch-Inhaber bezahlt. Nach der offiziellen Ankündigung am Samstag zogen sich Investoren aber wieder vermehrt zurück - getreu dem Motto "buy the rumor, sell the fact".
Uhren-Hype: Swatch bringt mit Audemars Piguet Taschenuhr in Verkauf
Die Uhrenfirma Swatch und die Luxusmarke Audemars Piguet haben Details zu ihrer gemeinsamen Uhren-Kollektion veröffentlicht: Bei der "Royal Pop" handelt es sich um eine farbige Taschenuhr, die ab dem 16. Mai in ausgewählten Swatch-Läden verkauft wird. An der Börse geriet die Aktie nach der Ankündigung und der Generalversammlung vom Vortag unter Druck.
Nach tagelangen Gerüchten am Markt hatte Swatch am Wochenende die Kollaboration offiziell angekündigt. Am Mittwoch nannte der Konzern dann erste Details: Die neue Kollektion umfasst acht farbige Modelle im Taschenuhrformat, die von der Luxusuhrenlinie "Royal Oak" von Audemars Piguet inspiriert sind. Die Uhren können laut Swatch mit Lederband etwa um den Hals oder am Handgelenk getragen oder in eine Tischuhr verwandelt werden.
Technisch setzt Swatch auf ein mechanisches "Sistem51"-Handaufzugswerk mit rund 90 Stunden Gangreserve. Die Modelle bestehen aus dem firmeneigenen Material "Bioceramic" und verfügen unter anderem über Saphirglas.
Wie bei früheren Kooperationen gilt auch diesmal eine Kaufbeschränkung von einer Uhr pro Person und Tag pro Verkaufslokal. Spekulationen zufolge liegt der Verkaufspreis bei rund 400 Franken. Swatch machte kein Angaben zum Preis.
An der Börse hatten die Spekulationen um die Kooperation zuletzt für deutliche Kursbewegungen gesorgt. In der vergangenen Woche schossen die Inhaberaktien der Swatch Group zeitweise um mehr als 16 Prozent nach oben und erreichten den höchsten Stand seit über zwei Jahren. Nach der offiziellen Bestätigung setzte jedoch Ernüchterung ein. Händler verwiesen auf Gewinnmitnahmen nach dem Motto "buy the rumor, sell the fact".
Am Mittwoch gerieten die Aktien zusätzlich nach der Generalversammlung unter Druck. Die Inhaberaktien von Swatch stehen zeitweise mit 11,12 Prozent im Minus bei 194,65 Franken. Marktteilnehmer sprachen von "Verleider-Verkäufen" nach dem erneut gescheiterten Versuch des aktivistischen Investors Steven Wood, in den Verwaltungsrat einzuziehen.
Die neuste Kollektion erinnert mit ihrem Marketing und der limitierten Verfügbarkeit an frühere Verkaufsschlager. Mit der "Royal Pop" versucht Swatch, an den globalen Hype früherer Kooperationen anzuknüpfen. Besonders die 2022 lancierte "Moonswatch", die zusammen mit der Konzernschwester Omega entwickelt wurde, hatte weltweit lange Warteschlangen vor Geschäften ausgelöst.
sta/ra
Zürich (awp)
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