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"Tolles Angebot" 22.01.2020 11:42:00

SIX-Chef ist sich sehr sicher im Rennen um die spanische Börse

SIX-Chef ist sich sehr sicher im Rennen um die spanische Börse

"Da bin ich mir zu 99,9 Prozent sicher, weil wir ein für alle Beteiligten tolles Angebot vorgelegt haben", erklärte SIX-Chef Jos Dijsselhof am Weltwirtschaftsforum in Davos im Interview mit "CNN Switzerland".

Gleichzeitig hat auch die Mehrländerbörse Euronext ein Auge auf die Bolsas y Mercados Espanoles (BME) geworfen. Auf die Frage nach einem möglichen Bieterkampf mochte Dijsselhof zwar nicht eingehen; er sieht die Schweizer Börsenbetreiberin aber in der Pole-Position. "Und ich bin mir sicher, dass wir das auch bleiben werden", sagte der SIX-Chef.

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Im Moment liegt der Ball bei der spanischen Regierung, welche die Offerte genehmigen muss. Das wird laut Dijsselhof mindestens 60 Tage in Anspruch nehmen. Nachdem die spanische Börsenaufsicht (CNMV) das Übernahmeangebot zugelassen hat, sei er sehr zuversichtlich, dass auch aus Madrid ein "Ja" kommen wird.

SDX geht 2020 an den Start

"Gute Fortschritte" attestiert Dijsselhof dem zweiten Grossprojekt der Schweizer Börse: Der digitalen Börse SDX. An dieser sollen dereinst nicht nur Aktien, sondern auch tokenisierte Anteile an Gebäuden, Kunstwerken oder anderen - bisher illiquiden - Vermögenswerten gehandelt werden.

"Das Projekt kommt gut voran", sagte er. Und der Fahrplan könne eingehalten werden. Die "Blockchain-Börse", die SIX Digital Exchange, soll noch in diesem Jahr ihren Vollbetrieb aufnehmen, bekräftigte Dijsselhof.

Das ambitionierte Projekt ist bislang aber nicht nur glatt verlaufen. Letzten August warf der Leiter der SDX Martin Halblaub das Handtuch, nachdem es zu strategischen Meinungsverschiedenheiten gekommen war. Und der eigentliche Start wurde vom Sommer 2019 auf das vierte Quartal 2020 verschoben.

Dijsselhof lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. "Ob wir nun ein paar Monate früher am Start sind oder nicht, oder ob wir sechs oder sieben Produkte anbieten, ist nicht wirklich wichtig", sagte der SIX-Chef. Ein "wirklich bahnbrechendes Projekt" wie SDX "braucht die Zeit, die es braucht, um alle Teilnehmer und alle Interessenvertreter zusammenzubringen."

ra/rw

Zürich (awp)

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Bildquelle: Keystone,Denis Linine / Shutterstock.com