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Keine Stagflation erwartet 09.05.2022 10:55:00

Signal senden: EZB-Ratsmitglied Olli Rehn kündigt Leitzinserhöhung im Juli an

Signal senden: EZB-Ratsmitglied Olli Rehn kündigt Leitzinserhöhung im Juli an

Olli Rehn, der Gouverneur der finnischen Nationalbank, rechnet nicht damit, dass Europa auf eine Stagflation zusteuert - einer Phase wirtschaftlicher Stagnation bei gleichzeitiger hoher Inflation.

"Wir werden in Europa keine Stagflation wie in den 70ern bekommen. Dazu unterscheiden sich die damalige und die heutige Situation zu sehr. Aber wir sehen stagflationäre Tendenzen", sagte Olli Rehn im Gespräch mit der Tageszeitung Welt.

Die Inflation sei hoch, gleichzeitig leide die Konjunktur unter dem russischen Krieg in der Ukraine. "Die langen Schatten der COVID-Krise und die russische Aggression gegen die Ukraine nehmen die europäische Wirtschaft bereits mit. Die Energiepreise sind schon hoch, jetzt werden auch andere Rohstoffe teurer."

Rehn warnte allerdings, dass die EZB reagieren müsse, um zu verhindern, dass die Inflationserwartung sich verstetigt. "Wir sehen Anzeichen für Zweitrundeneffekte. Wir müssen deshalb verhindern, dass sich die Inflationserwartungen verfestigen", sagte er. "Deshalb ist es wichtig, dass wir ein entsprechendes Signal senden. Es ist geboten, im dritten Quartal, wohl im Juli, den Leitzins anzuheben. Und wir werden die Geldpolitik weiter normalisieren, vorausgesetzt, der russische Krieg in der Ukraine wirft die europäische Wirtschaft nicht wieder zurück."

Gleichzeitig entkräftete Rehn Sorgen vor den Folgen eines russischen Gas-Lieferstopps für die EU und vor allem Deutschland. "Wir machen uns alle Sorgen, welche ökonomischen Folgen es hätte, wenn die Gaslieferungen aus Russland ausbleiben. Wir haben uns übertrieben abhängig von russischen Lieferungen von Öl und Gas gemacht und wir müssen jetzt unsere Energieabhängigkeit von Russland beenden", sagte Rehn zu Welt.

DJG/jhe

FRANKFURT (Dow Jones)


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