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Carlyle Group Aktie 51637556 / US14316J1088

Zahlen präsentiert 15.07.2026 17:56:50

Sell on the News bei BASF? Umsatzplus und höhere Ziele lassen die Aktie kalt

Sell on the News bei BASF? Umsatzplus und höhere Ziele lassen die Aktie kalt

BASF hat mit seinen vorläufigen Zahlen für das zweite Quartal die Erwartungen übertroffen und den Ergebnisausblick für 2026 angehoben.

  • BASF hebt die EBITDA-Prognose 2026 auf 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro an
  • EBITDA vor Sondereinflüssen lag im 2. Quartal bei 2,4 Milliarden Euro
  • Steuergewinn aus dem Coatings-Verkauf an Carlyle stützt das Ergebnis

BASF hat am Mittwoch vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal 2026 vorgelegt und den Ergebnisausblick für das Gesamtjahr angehoben. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 16 Prozent auf 17,2 Milliarden Euro, das EBITDA vor Sondereinflüssen lag mit 2,4 Milliarden Euro deutlich über dem von Vara Research erhobenen Analystenkonsens von 2,1 Milliarden Euro.

Ergebnis durch Coatings-Verkauf verzerrt

Das Ergebnis nach Steuern und nicht beherrschenden Anteilen erreichte im zweiten Quartal voraussichtlich 4,1 Milliarden Euro und lag damit deutlich über der Analystenschätzung von 2,4 Milliarden Euro. Wesentlicher Treiber war ein Veräusserungsgewinn von 3,9 Milliarden Euro vor Steuern aus dem zum 30. Juni abgeschlossenen Verkauf des Coatings-Geschäfts an den Finanzinvestor Carlyle. Der Free Cashflow fiel wegen höherer Kapitalbindung durch gestiegene Rohstoffpreise auf minus 0,2 Milliarden Euro, nach plus 0,5 Milliarden Euro im Vorjahresquartal.

Jahresprognose angehoben, Risiken bleiben

Für das Gesamtjahr 2026 rechnet BASF nun mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 6,9 und 7,7 Milliarden Euro, nach zuvor 6,2 bis 7,0 Milliarden Euro, während die Analystenschätzung bei 7,3 Milliarden Euro liegen. Der Ausblick für den Free Cashflow bleibt mit 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro unverändert. Die Analystenprognose hier liegt bei 2,3 Milliarden. BASF passte zugleich die zugrunde liegenden Konjunkturannahmen leicht nach unten an, etwa beim Wachstum der Chemieproduktion auf 1,8 Prozent. Die Entwicklung im zweiten Halbjahr hänge laut Unternehmen stark vom Ausgang der Verhandlungen zwischen den USA und Iran ab, insbesondere von der Nutzbarkeit der Strasse von Hormus für den Rohstoffhandel.

Die vollständigen Halbjahreszahlen will BASF am 29. Juli vorlegen.

Während BASF im XETRA-Handel letztlich um 2,99 Prozent auf 47,94 Euro fielen, verloren auch WACKER CHEMIE 4,05 Prozent auf 92,45 Euro und LANXESS 2,77 Prozent auf 15,44 Euro. Anteilsscheine von Evonik gaben schlussendlich um 1,58 Prozent auf 16,80 Euro nach und FUCHS um 1,31 Prozent auf 39,20 Euro.

Claudia Stephan, Martina Köhler, Redaktion finanzen.ch

Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.

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Bildquelle: BASF SE
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