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Negative Marktentwicklung 11.09.2019 17:50:00

Schmolz+Bickenbach mit Gewinnwarnung: Erwartungen für Betriebsgewinn deutlich gesenkt - Aktie bricht ein

Schmolz+Bickenbach mit Gewinnwarnung: Erwartungen für Betriebsgewinn deutlich gesenkt - Aktie bricht ein

Der bereinigte EBITDA wird nun neu zwischen 70 und 100 Millionen Euro erwartet. Zuvor lautete die Prognose auf 130 bis 170 Millionen.

Die neue Zielgrösse sei auf Basis der zu Ende August vorliegenden vorläufigen Geschäftszahlen der ersten acht Monate getroffen worden, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Die Stahlnachfrage habe sich im dritten Quartal aufgrund politischer Unsicherheiten und eskalierender Handelskonflikte nochmals abgeschwächt.

Der Auftragsbestand sei weiter zurückgegangen, da die schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie durch niedrigere Aufträge aus dem Maschinenbau verstärkt worden sei. Aufgrund der verschlechterten Ergebnisse und abgeschwächten Aussichten werde zudem der Nutzungswert des Betriebsvermögens überprüft.

S+B will der negativen Marktentwicklung "entschlossen entgegensteuern und die Auswirkungen auf das Unternehmen minimieren", wie es weiter heisst. Die Massnahmen zur operativen Kostenverbesserung und Liquiditätserhaltung würden entsprechend intensiviert.

Schmolz+Bickenbach-Aktien nach Gewinnwarnung deutlich tiefer

Die Aktien von Schmolz+Bickenbach gaben am Mittwoch deutlich ab und verlieren zum Handelsende 8,09 Prozent auf 0,25 Franken. Bereits in den ersten Handelsminuten wurde mit 0,254 Franken der tiefste je bezahlte Preis für eine S+B-Aktie notiert. Diese haben damit im bisherigen 2019 mehr als die Hälfte an Wert eingebüsst.

Diese neuerliche Gewinnwarnung kommt für den ZKB-Analysten Philipp Gamper aber nicht völlig überraschend. Und er hält das Kurspotenzial der Aktien trotz des neuen Tiefstandes kurzfristig nach wie vor für limitiert.

Anfang 2019 stellte S+B noch einen (bereinigten) EBITDA im Bereich von 190 bis 230 Millionen Euro in Aussicht. Nach den beiden Abwärtsrevisionen liegt der Korridor noch bei 70 bis 100 Millionen.

Zürich (awp)

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Bildquelle: Keystone