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Entschädigung 10.01.2020 17:56:58

RWE-Aktie zieht an: BMWi bestätigt Milliarden-Einigung mit RWE zu Braunkohle nicht

RWE-Aktie zieht an: BMWi bestätigt Milliarden-Einigung mit RWE zu Braunkohle nicht

Die Zahlen, wonach RWE für den Kohleausstieg möglicherweise bis zu 2 Milliarden Euro an Entschädigung erhalte, könne sie "weder bestätigen noch dementieren", sagte die zuständige Ministeriumssprecherin Katharina Grave in Berlin. RWE äusserte sich auf Anfrage ebenfalls nicht.

Die Summe hatte die Rheinische Post unter Berufung auf Berliner Kreise gemeldet. Darüber hinaus solle der Staat das Anpassungsgeld übernehmen, das die Beschäftigten erhalten, die ihren Arbeitsplatz im rheinischen Revier verlieren. Das Anpassungsgeld für Mitarbeiter ab 58 Jahren war bereits im Bericht der Kohlekommission zugesichert worden. Laut der Zeitung könnte es allein bei RWE um rund 700 Millionen Euro für rund 3.000 Mitarbeiter gehen.

Die Sprecherin des Wirtschaftsministeriums erklärte, die Gespräche mit den Braunkohle-Kraftwerksbetreibern liefen "konstruktiv". Wann diese beendet sein könnten, teilte sie nicht mit. Das Ziel sei "ein konsensuales Ergebnis", so Grave. Die Regierung arbeite "mit Hochdruck" daran, dass die Verhandlungen abgeschlossen werden und das Kohleausstiegsgesetz ins Kabinett kommen könne. Das Gesetz soll das Ende der Kohleverstromung in Deutschland bis zum Jahr 2038 regeln.

RWE-Papiere gewannen im Xetra-Handel 6,40 Prozent auf 29,26 Euro.

BERLIN (Dow Jones)

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Bildquelle: Patrik Stollarz/Getty Images,rwe,RWE