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Kombinationstherapie 20.07.2021 17:56:00

Roche-Aktie schliesst im Minus: Schweizer Zulassung für Polivy - Japan lässt COVID-Medikamentencocktail zu - Kanada-Zulassung für Phesgo

Roche-Aktie schliesst im Minus: Schweizer Zulassung für Polivy  - Japan lässt COVID-Medikamentencocktail zu - Kanada-Zulassung für Phesgo

Das Roche-Medikament Polivy darf in der Schweiz zur Behandlung von Patienten mit einem vorbehandeltem aggressivem Lymphom eingesetzt werden.

Das Schweizerische Heilmittelinstitut Swissmedic hat Polivy die Zulassung erteilt, wie Roche am Dienstag meldete.

Das Medikament wird in Kombination mit Bendamustin plus MabThera (Rituximab) eingesetzt, um Erwachsene mit wiederkehrendem oder therapieresistentem diffus grosszelligem B-Zell-Lymphom (DLBCL) zu behandeln. Die Zulassung stützt sich auf eine Phase-1b/II-Studie, wie es in der Mitteilung hiess. Der Studie zufolge sprechen Pateinten besser auf die Therapie an als auf die häufig verwendete Vergleichsbehandlung und das Gesamtüberleben verbesserte sich.

Die Kombinationstherapie mit Polivy hat Anfang 2020 bereits eine bedingte EU-Zulassung sowie 2019 eine beschleunigte Zulassung in den USA erhalten.

Japan lässt als erstes Land COVID-Medikamentencocktail zu

Die japanischen Aufsichtsbehörden haben dem Medikamentencocktail aus Casirivimab und Imdevimab von Roche und Regeneron die Zulassung für die Behandlung von Patienten mit leichter bis mittelschwerer COVID-19 erteilt. Japan sei damit das erste Land, dass dem Mix mit dem Markennamen "Ronapreve" die Zulassung erteile, erklärte Roche am Dienstag in einer Medienmitteiliung.

Bei "Ronapreve" handelt sich um eine Mischung der beiden genannten künstlichen Antikörper, die eine Resistenz gegen das Virus erzeugen. Entwickelt hat das Mittel das US-Biotechnologieunternehmen Regeneron Pharmaceuticals in Partnerschaft mit Roche.

Roche erhält in Kanada Zulassung für Krebstherapie Phesgo

Roche hat für seine Kombinationstherapie Phesgo in Kanada die Zulassung erhalten. Die Therapie setzt sich aus Perjeta (Pertuzumab) und Herceptin (Trastuzumab) zusammen und wird in Kombination mit Docetaxel eingesetzt. Behandelt werden damit Patientinnen mit HER2-positivem metastasierendem Brustkrebs (MBC), die keine vorherige Anti-HER2-Therapie oder Chemotherapie für die metastasierende Erkrankung erhalten haben, wie Roche Kanada am Dienstag mitteilte.

Im Schweizer Handel musste der Roche-Genussschein schlussendlich 0,67 Prozent auf 354,55 Franken abgeben.

tt/ra

Basel (awp)

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Bildquelle: SEBASTIEN BOZON/AFP/Getty Images