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Lebensqualität 15.09.2023 17:53:00

Novartis-Aktie zieht an: Daten zu Kisqali veröffentlicht - Sandoz-Spinoff abgesegnet - Sandoz plant Margenplus durch Biosimilars

Novartis-Aktie zieht an: Daten zu Kisqali veröffentlicht -  Sandoz-Spinoff abgesegnet - Sandoz plant Margenplus durch Biosimilars

Der Pharmakonzern Novartis hat weitere Daten zum Krebsmittel Kisqali vorgelegt.

Es ging dabei um die Lebensqualität von Brustkrebs-Patientinnen während der Therapie.

Die Detaildaten aus der Studie NATALEE hätten gezeigt, dass diese Lebensqualität mit der Behandlung von Kisqali und gleichzeitiger Hormontherapie aufrechterhalten werden konnte, hiess es in einem Novartis-Communiqué vom Donnerstagabend. Die Daten wurden an einer Veranstaltung der European Society for Medical Oncology (ESMO) vorgestellt.

Sandoz-CEO will stärker auf Biosimilars setzen und damit die Marge steigern

Sandoz-CEO Richard Saynor sieht eine positive Zukunft für sein Unternehmen. Im Interview mit der "Finanz und Wirtschaft" erklärt er, dass der Generika-Hersteller - über dessen Abspaltung von Novartis und anschliessendem Börsengang die Novartis-Aktionäre am heutigen Freitag abstimmen - alles andere als ein Problemkind ist.

Für das künftige Wachstum sowohl beim Umsatz als auch bei den Margen sollen insbesondere Biosimilars sorgen. In diesem Bereich habe Sandoz "eine der breitesten und tiefsten Produktpipelines unserer Industrie, wenn nicht gar die breiteste und tiefste", sagte er im Gespräch mit der Zeitung.

Mit Blick auf die niedrigen Margen sei Sandoz nicht mit den forschenden Pharmaunternehmen zu vergleichen, da Standard-Generika nicht den gleichen Ertrag liefern könnten wie die Originalhersteller. Von Biosimilars seien allerdings die Margen eher mit der Biotech-Industrie vergleichbar und entsprechend höher.

Marktanteile gewinnen

Zudem will Sandoz mit den neuen Produkten Marktanteile gewinnen. Es werde insgesamt mit einem mittleren einstelligen Nettowachstum gerechnet und damit werde das Unternehmen auf ähnlichem Niveau wie der Markt für Nachahmerprodukte liegen. "Wir streben in den kommenden fünf Jahren einen zusätzlichen Umsatz von 3 Milliarden US-Dollar an. Biosimilars sollen die Hälfte beitragen, die andere Hälfte kommt von kleinen Molekülen", sagte Saynor.

Auch in den USA will Sandoz wieder zulegen. "Dieses Jahr ist ein grosses Jahr für uns, weil Adalimumab in den USA, wo mit dem Wirkstoff 20 Milliarden Dollar umgesetzt werden, den Patentschutz verloren hat", erklärt der CEO. In Europa sei das Patent ebenfalls abgelaufen und Sandoz mit seinem Biosimilar bereits die Nummer eins. Auch für Stelara gegen Schuppenflechte, das bald die Exklusivität verliert, habe man ein "weit-fortgeschrittenes Biosimilar in der Pipeline".

Biosimilar-Entwicklung nicht günstig - Lehrgeld in USA

Da die Entwicklung dieser biotechnologisch hergestellten Nachahmerprodukte alles andere als billig sei, könne nicht alles abgedeckt werden, was patentfrei wird. "Wir müssen sehr zielgerichtet vorgehen", sagte er. Kleine Moleküle seien wichtig für die Patienten und stärkten den Cashflow, mit dem in das Biosimilar-Geschäft mit den höheren Margen investiert werden könne. Für das laufende Jahr seien die Margen wohl noch unter Druck - vor allem aber, weil in die Selbständigkeit investiert werden müsse. Generell soll der Anteil an Biosimilars von heute 20 Prozent künftig weiter steigen.

Lehrgeld musste das Unternehmen derweil bei den FDA-Zulassungen für Biosimilars zahlen. Von sieben Anträgen erhielt Sandoz nur fünf Zulassungen. Das gehe auf die eigene Kappe, räumt der CEO ein. "Wir hatten die FDA und die Anforderungen für die Zulassung eines in Europa entwickelten Biologikums für den US-Markt damals noch nicht richtig verstanden." Zudem müsse das Recht auf Lancierung erst vor Gericht erkämpft werden. In den nächsten zwei Jahren stünden nun aber vier grosse Einführungen in den USA an. "In einer solch guten Position waren wir noch nie", so Saynor.

Derweil versuchen viele Originalhersteller, Fortsetzungspatente anzumelden, um die Generikakonkurrenz auszuschalten. Sandoz sei aber vor Gericht schon mehrfach erfolgreich gewesen. "Wir gewinnen mehr als wir verlieren", so der Kommentar des CEO. Den jüngsten Umsatzverlust in den USA erklärt der Firmenchef auch mit der Trennung von Produkten mit niedriger Marge sowie Nischenprodukten. "Inzwischen haben wir die Talsohle erreicht und schauen zuversichtlich in die Zukunft." Unter anderem sieht er bei der Lancierung von Natalizumab gegen Multiple Sklerose keine Konkurrenz in den kommenden Jahren.

Novartis-Aktionäre segnen Sandoz-Spinoff ab

Der Weg für Sandoz in die Unabhängigkeit ist frei. Am Freitag haben die Novartis-Aktionäre an einer ausserordentlichen Generalsversammlung dem Spinoff der Generika-Tochter mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.

Damit dürfte Sandoz dann am oder um den 4. Oktober 2023 an die Börse kommen. Aktionärinnen und Aktionäre von Novartis erhalten eine Sandoz-Aktie für jeweils fünf Novartis-Anteile.

Ungleich den Novartis-Aktien werden die Papiere von Sandoz aber nicht Teil des wichtigsten Schweizer Aktienindex SMI. Sie wird aber in den Swiss Leader Index (SLI) aufgenommen, der die 30 grössten und liquidesten Titel umfasst. Damit gehören die Titel auch gleichzeitig dem Index SMI Mid (SMIM) an, der aus jenen 30 Unternehmen besteht, die unmittelbar hinter dem SMI rangieren.

Weg frei für Wandel

Mit der Zustimmung machen die Aktionäre denn auch für den Mutterkonzern Novartis den Weg frei, den Wandel in ein fokussiertes Pharmaunternehmen zu vollziehen. Schon vor Jahren hatte Novartis die Augensparte Alcon abgespalten und als eigenständiges Unternehmen an die Börse gebracht. Es folgten diverse strategische Veränderungen, die ebenfalls zum Ziel hatten, die Strukturen zu straffen und so konkurrenzfähiger zu werden.

Novartis hat immer wieder betont, die Abspaltung sei im besten Interesse aller Aktionärinnen und Aktionäre. Mit der Eigenständigkeit werde ein europäischer Champion und weltweit führender Anbieter von Generika und Biosimilars geschaffen.

Novartis erhält positive CHMP-Empfehlung für Finlee (Dabrafenib)

Der Ausschuss für Humanarzneimittel (CHMP) der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) hat ein positives Gutachten für das Novartis Medikament Finlee (Dabrafenib) zur Behandlung von Glioma abgegeben. Im Gutachten erteilt der CHMP eine Genehmigung für das Inverkehrbringen des Arzneimittels Finlee zur Behandlung von niedrig- und hochgradigen Glioma.

Das Gutachten wurde am 14. September gefällt und am Freitag auf der Seite der EMA aufgeschaltet. Die Entscheidung werde unabhängig von der Entscheidung der EU-Kommission veröffentlich, die normalerweise 67 Tage nach Annahme der Stellungnahme ergeht, heisst es weiter.

Bei Glioma handelt es sich um einen Art von Hirntumor, der in den Gliazellen entsteht. Bei diesen handelt es sich um das Stütz- und Nährgewebe der Nervenzellen.

Im Freitagshandel an der SIX zeigten sich Novartis-Aktien vor dem Wochenende letztendlich 1,13 Prozent höher bei 92,26 Franken.

Basel / Amsterdam (awp)


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