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19.07.2019 11:19:49

Norma senkt Prognosen für Gesamtjahr nach schwachem 2. Quartal

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Norma Group hat nach einem schwachen zweiten Quartal die Gewinn-, Margen und Umsatz-Prognosen für das Gesamtjahr gesenkt. Ausschlaggebend seien das schwächer als erwartete Marktumfeld im globalen Automobilgeschäft, die weltweiten Handelsauseinandersetzungen und Sanktionen. Die daraus resultierende Investitionszurückhaltung vor allen in den Regionen EMEA und Asien-Pazifik sowie Kosten für die Einführung eines ERP-Systems an einem Standort in Lateinamerika wirkten negativ

"Eine Belebung in der zweiten Jahreshälfte 2019 ist aus heutiger Sicht nicht absehbar", teilte die Norma SE mit. Das Unternehmen stellt Verbindungsteile unter anderem für die Autoindustrie her.

Aktuell rechnet Norma 2019 mit einem Umsatz, der um 1 Prozent steigen oder fallen soll. Zuvor hatte Norma ein Umsatzplus von 1 bis 3 Prozent in Aussicht gestellt. Die bereinigte EBITA-Marge soll nun mehr als 13 Prozent betragen, zuvor waren 15 bis 17 Prozent angepeilt worden. Der operative Nettocashflow liegt 2019 wohl bei 90 Millionen Euro, zuvor war die Annahme 100 Millionen Euro.

Nach vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz im zweiten Quartal auf 289,0 Millionen Euro, nominal ein Plus von 4,6 Prozent, organisch aber ein Rückgang um 0,4 Prozent vom Vorjahresquartal. Die bereinigte EBITA-Marge verschlechterte sich auf 14,2 Prozent von 15,2. Der operative Netto-Cashflow betrug 28,8 Millionen Euro nach 30,2 Millionen.

Separat teilte Norma mit, dass CEO Bernd Kleinhens das Unternehmen Ende Juli verlassen wird.

Kontakt zur Autorin: ulrike.dauer@wsj.com; @UlrikeDauer_

DJG/uxd/jhe

(END) Dow Jones Newswires

July 19, 2019 05:20 ET (09:20 GMT)