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19.10.2012 16:21:09

Neuer Generalstreik in Spanien - Protest gegen Sparpolitik

Neuer Generalstreik in Spanien - Protest gegen Sparpolitik

Aus Protest gegen die Sparpolitik der spanischen Regierung haben die grossen Gewerkschaftsverbände die Spanier für den 14. November zu einem landesweiten Generalstreik aufgerufen. Für diesen Tag hatte im benachbarten Euro-Krisenland Portugal bereits der Dachverband CGTP eine 24-stündige Arbeitsniederlegung angesetzt. "Dies wird der erste gesamt-iberische Streik in der Geschichte sein", sagte der Sprecher des Verbandes CCOO (Arbeiterkommissionen), Fernando Lezcano.

Die Führungen der CCOO und der UGT (Allgemeine Arbeiterunion) beschlossen am Freitag einstimmig den Streikaufruf. Die Arbeitsniederlegung wird nach dem Ausstand im März bereits der zweite Generalstreik in diesem Jahr gegen die Einsparungen der Madrider Regierung sein. Bisher hatte es in der jüngeren Geschichte Spaniens noch nie zwei Generalstreiks in einem Jahr gegeben.

Ministerpräsident Mariano Rajoy äusserte in Brüssel die Sorge, dass der neue Ausstand dem Ansehen des Landes schaden könnte. Die Opposition der Sozialisten (PSOE) kündigte an, den Streik zu unterstützen. "In Spanien und in Europa gibt es mehr als genug Gründe für die Ausrufung eines Generalstreiks", sagte Fraktionssprecher Valeriano Gómez.

Der Europäische Gewerkschaftsbund (EGB) hatte den 14. November zu einem "Tag der Aktion und der Solidarität" erklärt. Dann sollen in der gesamten EU Streiks und Proteste gegen die Sparpolitik der Regierungen stattfinden. Die spanischen Gewerkschaften hoffen darauf, dass an diesem Tag auch in Italien, Griechenland, Malta und Zypern gestreikt wird./hk/DP/jsl


Bildquelle: istock/Jaap Hart

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