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Fahrlässige Tötung 04.02.2020 13:21:37

Nach Brand bei thyssenkrupp in Turin: Deutsche Manager müssen in Haft

Nach Brand bei thyssenkrupp in Turin: Deutsche Manager müssen in Haft

Das Oberlandesgericht Hamm hat Beschwerden von den in Italien Verurteilten verworfen, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Die beiden Deutschen, darunter der ehemalige Italien-Chef von thyssenkrupp, müssen jetzt wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Brandstiftung für fünf Jahre ins Gefängnis (Az.: III - 2 Ws 37/19 und III-2 Ws 45/19).

In Italien waren die Manager 2016 zu 9 Jahren und 8 Monaten beziehungsweise 6 Jahren und 10 Monaten verurteilt worden. Das Landgericht Essen hatte die Haftstrafen zwar für vollstreckbar erklärt, aber die Höhe auf deutsches Recht angepasst. In Deutschland gilt ein Höchstmass für diese Tatvorwürfe von fünf Jahren.

Das Feuer und eine Explosion ereigneten sich in dem Werk in Turin am 6. Dezember 2007. Sieben Männer waren gestorben. Die Anklage hatte dem Unternehmen "bewusste Fahrlässigkeit" und fehlende Investitionen in den Brandschutz vorgeworfen. Neben den beiden Deutschen wurden vier italienische thyssenkrupp-Manager verurteilt./lic/DP/jha

HAMM (awp international)

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Bildquelle: ThyssenKrupp,thyssenkrupp AG