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27.06.2022 07:29:44

MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

Nach Ansicht des Präsidenten der Federal Reserve Bank of St. Louis hätten die USA bessere Chancen, eine Rezession zu vermeiden, wenn die Zinsen schneller als üblich angehoben würden. Je schneller sich die Inflation abschwäche, desto weniger müsse die Fed später die Zinsen erhöhen.

DEUTSCHLAND - Tarifverhandlungen

Bundeskanzler Olaf Scholz will sich für eine steuerfreie Einmalzahlung der Unternehmen an ihre Beschäftigten anstelle von Lohnsteigerungen stark machen. Dies wolle Scholz am 4. Juli bei der konzertierten Aktion mit Arbeitgebern und Gewerkschaften vorschlagen, so die Bild am Sonntag unter Verweis auf Regierungskreise. So soll eine Lohn-Preis-Spirale verhindert werden.

KROATIEN - Zahlungssystem

Der EZB-Rat hat beschlossen, den Anschluss Kroatiens an das Sofortzahlungssystem Tips um sechs Monate zu verschieben auf nun spätestens Ende Juni 2023.

DEUTSCHLAND - Flüssiggasversorgung

In Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern könnte noch in diesem Jahr ein schwimmendes Flüssiggas (LNG)-Terminal entstehen. "Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir ab dem 1. Dezember LNG über Lubmin nach Deutschland bringen", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende des mittelständischen Unternehmens Deutsche Regas, Stephan Knabe, dem Tagesspiegel. Demnach sind die privatwirtschaftlichen Pläne des Unternehmers weit fortgeschritten.

FRANKREICH -Energiepolitik

Die französische Regierung erwägt, ein erst Ende März stillgelegtes Kohlekraftwerk in Ostfrankreich wieder in Betrieb zu nehmen. Das Kraftwerk Saint-Avold nahe der deutschen Grenze könne angesichts der Ukraine-Krise und der Spannungen auf dem Energiemarkt im Winter wieder ans Netz gehen, bestätigte das Energieministerium am Sonntag.

FRANKREICH - Konsumausgaben

Frankreich will laut "Les Echos" die Privathaushalte unterstützen angesichts der hohen Inflation. Demnach sollen bis zu 8 Milliarden Euro ausgegeben werden als Hilfen für Familien, Arbeitslose, Behinderte und Rentner. Dazu könnten noch Wohnungszuschüsse kommen.

INFLATION

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) hat in ihrem Jahresbericht vor einer anhaltend hohen Inflation in der ganzen Welt gewarnt. BIZ-Generaldirektor Agustín Carstens rief die Zentralbanken zu raschem und entschiedenem Handeln dagegen auf. Vordringlichste Aufgabe der Geldpolitik sei es, eine niedrige und stabile Inflation wiederherzustellen.

WELTKONJUNKTUR

Die Weltwirtschaft steht nach Ansicht von Weltbank-Präsident David Malpass aufgrund des russischen Einmarsches in der Ukraine vor einer starken Verlangsamung. Für einige Länder werde es schwierig werden, eine Rezession zu vermeiden, sagte er. "Seit Januar ist das weltweite BIP-Wachstum um die Hälfte zurückgegangen", erklärte er. Inflation und Nahrungsmittelknappheit in ärmeren Ländern verschärften das Problem noch.

RUSSLAND - Drohender Zahlungsaufall

Russland droht zum ersten Mal seit 1918 mit der Begleichung seiner Auslandsschulden in Verzug zu geraten. Und dies nicht wegen Geldmangels, sondern wegen der westlichen Strafsanktionen im Zusammenhang mit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine. Nach Aussage von Anleihegläubigern, die noch keine Zinszahlung erhalten hatten, wird Russland am späten Sonntag wahrscheinlich die Zahlungen für zwei Fremdwährungsanleihen verpassen.

UKRAINE-BLOG

- Kanada hat am Sonntag zwei Kriegsschiffe in die Ostsee und den Nordatlantik geschickt. Die "HMCS Kingston" und die "HMCS Summerside" schlossen sich zwei Fregatten an, die sich bereits zur Stärkung der Ostflanke der Nato in der Region befinden.

FLUGHÄFEN DEUTSCHLAND

Die Bundesministerien für Inneres, Arbeit und Verkehr haben eine gemeinsame Aktion zur befristeten Anstellung von ausländischen Hilfskräften an deutschen Flughäfen angekündigt. Demnach soll die Einreise von dringend benötigtem Personal aus dem Ausland für eine vorübergehende Tätigkeit in Deutschland ermöglicht werden. Die Arbeitgeber müssten Tariflohn zahlen und für die befristete Zeit anständige Unterkünfte bereitstellen.

SIEMENS

hat von einem regionalen deutschen Bahnbetreiber den ersten Serienauftrag für für eine Flotte von wasserstoffbetriebenen Zügen erhalten.

LIEFERKETTEN DEUTSCHLAND

Zur Verbesserung der Lieferketten und im Kampf gegen den Stau auf dem Meer hat die Chefin des Hamburger Hafens, Angela Titzrath, die Aussetzung des Sonntagsfahrverbots gefordert.

JUNGHEINRICH

steht zu seinen im vergangenen Herbst angehobenen mittelfristigen Vorgaben. "Wir sehen uns aktuell weiterhin auf Kurs, die bis 2025 gesteckten Ziele zu erreichen", sagte Vorstandschef Lars Brzoska der Börsen-Zeitung. Es werde in strategische Massnahmen investiert und weiter Personal aufgebaut, wenn auch nicht so schnell und deutlich wie zunächst geplant. "Wenn sich 2023 die Lage verbessert, sind wir auf der Spur, unsere Ziele zu erreichen", so der Manager.

SIEMENS GAMESA

Siemens Gamesa und Doosan Enerbility prüfen eine strategische Zusammenarbeit im Bereich der Offshore-Windenergie. Dabei geht es unter anderem um die Kooperation bei grossen Offshore-Windturbinen, einer gemeinsamen Nutzung wichtiger Dienstleistungen wie dem Bau neuer koreanischer Produktionsanlagen, einer Lieferung von Windturbinenteilen, einer Installation von Offshore-Windturbinen und der Wartung von Turbinen.

TESLA / FORD / GM

Die Autohersteller haben die Preise für Elektroautos erhöht, teilweise um die steigenden Materialkosten für die grossen E-Batterien auszugleichen. Die Autohersteller profitieren auch von dem starken Verbraucherinteresse an Elektroautos, da eine neue Welle von Plug-in-Fahrzeugen auf den Markt kommt. In den vergangenen Monaten haben Tesla, Ford und General Motors, Rivian Automotive und Lucid die Preise für bestimmte Elektromodelle erhöht.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/err/raz/gos

(END) Dow Jones Newswires

June 27, 2022 01:29 ET (05:29 GMT)


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