Largan Precision Aktie 1386843 / TW0003008009
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24.05.2026 14:48:00
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Morgan Stanley nennt Top-Tech-Hardware-Aktien in Greater China
Der KI-Boom verändert die Prioritäten im Tech-Hardware-Sektor in Greater China. Auf diese Aktien setzen jetzt die Experten von Morgan Stanley.
• Fokus liegt auf Optik-Spezialisten
• Warnung vor Wettbewerbs- und Nachfragerisiken
Morgan Stanley hat ihre bevorzugten Aktien im Tech-Hardware-Sektor in Greater China identifiziert. Im Mittelpunkt stehen dabei laut Investing.com Hersteller optischer Komponenten, die vom Trend zu hochwertigeren Smartphone-Kameras sowie neuen Anwendungen im Bereich Virtual und Mixed Reality profitieren könnten. Diese Analyse basiert auf einem Residual-Income-Modell, mit dem die Investmentbank langfristige Wertpotenziale der Unternehmen bewertet.
Largan Precision ist Morgan Stanleys Top-Pick
Wichtigster Favorit ist dabei die in Taiwan ansässige Largan Precision, die sich hauptsächlich mit der Forschung, Entwicklung, Konstruktion, Herstellung und dem Vertrieb verschiedener Arten von optischen Linsenmodulen und optoelektronischen Komponenten sowie mit der Erbringung von technischen Kundendienstleistungen befasst. Bei dem Unternehmen prognostiziert das Residualgewinnmodell von Morgan Stanley - bei unterstellten Eigenkapitalkosten von 8,5 Prozent - zwischen 2026 und 2036 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate des Nettogewinns (CAGR) von sieben Prozent sowie eine ewige Wachstumsrate von drei Prozent.
Besonders positiv bewertet die Investmentbank die mögliche stärkere Nachfrage nach Premium-Smartphones. Darüber hinaus sieht Morgan Stanley Potenzial durch die schnellere Einführung von 1G6P-Technologie sowie Periskop-Linsensystemen. Andererseits verweist die Bank auch auf Risiken. Dazu zählen ein zunehmender Wettbewerb, der die Verkaufspreise und Margen belasten könnte, sowie eine schwächere Nachfrage nach hochpreisigen Smartphones.
Genius Electronic Optical profitiert von Apple-Ökosystem
Zu den von Morgan Stanley bevorzugten Aktien im Sektor gehört auch Genius Electronic Optical, ein in Taiwan ansässiges Unternehmen, das sich hauptsächlich mit der Herstellung und dem Vertrieb von optischen Linsenprodukten und Beleuchtungsprodukten beschäftigt. Hier prognostiziert das Residual-Income-Modell - bei angenommenen Eigenkapitalkosten von 8,5 Prozent - ein mittelfristiges durchschnittliches Nettogewinnwachstum von vier Prozent sowie eine ewige Wachstumsrate von drei Prozent.
Positiv bewertet die Investmentbank insbesondere mögliche Marktanteilsgewinne bei iPhone-Komponenten. Zusätzlich sieht Morgan Stanley Chancen durch eine stärkere Nachfrage nach Mixed-Reality-Produkten von Apple sowie höhere Auslieferungszahlen im Bereich Virtual und Mixed Reality. Auf der Risikoseite werden mögliche Verzögerungen bei Apples Mixed-Reality-Produkten sowie potenzielle Marktanteilsverluste im iPhone-Zuliefergeschäft genannt.
Fokus auf Premium-Technologie und neue Geräteklassen
Die Analyse von Morgan Stanley zeigt auf, dass die Investmentbank im Hardware-Sektor derzeit vor allem auf Unternehmen setzt, die von technologisch anspruchsvolleren Kamera- und Optiklösungen profitieren könnten. Besonders der Trend zu KI-fähigen Premium-Geräten, Periskop-Kameras sowie Virtual- und Mixed-Reality-Anwendungen steht dabei im Mittelpunkt.
Was bedeutet das für Privatanleger?
Für Anleger deutet die Einschätzung von Morgan Stanley darauf hin, dass sich im asiatischen Tech-Hardware-Sektor derzeit vor allem bei spezialisierten Zulieferern mit technologischer Nischenposition Potential bietet.
Gleichzeitig zeigt die Analyse aber auch die Risiken der Branche: Die Unternehmen bleiben stark abhängig von der Nachfrage nach Premium-Smartphones und von einzelnen Grosskunden wie Apple. Zudem könnten intensiver Wettbewerb und mögliche Verzögerungen bei neuen Geräteklassen die Erwartungen belasten. Privatanleger sollten deshalb neben Wachstumschancen auch die hohe Abhängigkeit von Produktzyklen und der globalen Konsumnachfrage berücksichtigen.
Thomas Zoller, Redaktion finanzen.ch
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
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