Zurück geht es hier Grüezi! Sie wurden auf finanzen.ch, unser Portal für Schweizer Anleger, weitergeleitet.  Zurück geht es hier.

Netflix Aktie 1413346 / US64110L1061

Instagram & WhatsApp 12.02.2026 17:12:00

Meta Platforms-Aktie in Rot: Instagram-Chef bestreitet Suchtpotenzial der App - WhatsApp kritisiert Komplett-Blockade in Russland

Meta Platforms-Aktie in Rot: Instagram-Chef bestreitet Suchtpotenzial der App - WhatsApp kritisiert Komplett-Blockade in Russland

Der Chef des Online-Diensts Instagram, Adam Mosseri, hat das Suchtpotenzial sozialer Medien in einem potenziell folgenschweren US-Prozess bestritten.

Nutzer könnten zwar sozusagen süchtig wie nach einer Fernsehserie werden, aber sie seien damit nicht "klinisch süchtig", sagte er der "New York Times" zufolge im Gerichtssaal in Los Angeles. Der Ausgang des Verfahrens um das Suchtpotenzial von Online-Diensten wie Instagram und Youtube könnte wegweisende Wirkung für hunderte weitere Klagen ähnlicher Art haben.

Die Foto- und Video-App Instagram gehört zum Facebook-Konzern Meta . In dem Prozess wirft die 20-jährige Klägerin, die nur unter den Initialen KGM auftritt, Online-Plattformen vor, sie hätten ihre Dienste absichtlich so gestaltet, dass Nutzer süchtig danach werden. Dabei geht es zum Beispiel um die Funktion, bei der man immer weiter zum nächsten Beitrag weiterscrollen kann. Die Frau fing ihren Angaben zufolge bereits als Kind an, die Plattformen zu nutzen - und führt ihre Depressionen und Angstzustände darauf zurück.

Konzern weist Vorwürfe zurück

Meta weist jegliche Verantwortung zurück. Die Geschworenen stünden in Los Angeles vor der Frage, ob Instagram ein wesentlicher Faktor für die psychischen Probleme der Klägerin gewesen sei, hiess es in einer Stellungnahme des Konzerns. "Das Beweismaterial wird demonstrieren, dass sie schon lange, bevor sie überhaupt soziale Medien nutzte, vor vielen erheblichen und schwierigen Herausforderungen stand." Zu Prozessbeginn hatten die Meta-Anwälte argumentiert, die psychischen Probleme der Klägerin gingen auf Misshandlungen und instabile Verhältnisse in der Familie zurück.

Meta verweist auch auf über die Jahre eingeführte Massnahmen zum Schutz junger Nutzer wie spezielle Accounts für Teenager und Aufsichtsfunktionen für Eltern. Kommenden Mittwoch wird eine Befragung des Facebook-Gründers und Meta-Chefs Mark Zuckerberg erwartet.

Youtube hält sich nicht für soziales Netzwerk

Am Dienstag wies auch ein Anwalt der Google -Videoplattform Youtube die Vorwürfe zurück. Die Klägerin sei nicht süchtig nach Youtube - und die Plattform gehöre auch nicht zur Kategorie soziale Medien, sondern sei eher ein Streaming-Dienst wie Disney + oder Netflix , sagte er Medienberichten zufolge. Auch gebe es keine Hinweise auf exzessiven Konsum von Youtube-Videos durch die Klägerin. Von 2020 bis 2024 habe sie im Schnitt 29 Minuten pro Tag die Plattform genutzt, sagte er der Website "Courthouse News Service" zufolge.

Die junge Frau hatte auch gegen Snapchat und Tiktok geklagt - doch die Betreiber beider Apps zogen es vor, vor Prozessbeginn einen Vergleich einzugehen. Finanzielle Details dazu wurden nicht bekannt.

WhatsApp kritisiert Komplett-Blockade in Russland

Der Chatdienst WhatsApp wirft der russischen Regierung den Versuch einer Komplett-Blockade vor. Über 100 Millionen Nutzer von sicherer und privater Kommunikation auszuschliessen, werde zu weniger Sicherheit für die Menschen in Russland führen, kritisierte eine Sprecherin der zum Facebook-Konzern Meta gehörenden App. Man werde alles Mögliche unternehmen, damit die Nutzer weiterhin verbunden blieben.

Die russische Regierung schränkt bereits seit einiger Zeit nach und nach die Funktionen internationaler Messenger-Apps ein. Bei WhatsApp etwa waren Anrufe bereits nur noch über VPN-Verbindungen (Virtual Private Network) möglich. Eingeschränkt wurden auch Telegram und der Apple-Dienst iMessage.

WhatsApp hat eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, was bedeutet, dass nur die beteiligten Nutzer Beiträge im Klartext sehen können - aber nicht WhatsApp als Betreiber.

Die russischen Behörden hatten seit Beginn des Angriffskrieges in der Ukraine die Kontrolle und Zensur im Internet noch einmal drastisch verschärft. Während ausländische Dienste eingeschränkt werden, wurde in Russland der einheimische Messenger Max auf den Markt gebracht. WhatsApp sprach in der Stellungnahme von einer "staatlichen Überwachungs-App", in die die russische Regierung die Nutzer drängen wolle.

Die Meta-Aktie notiert im NASDAQ-Handel zeitweise 2,64 Prozent tiefer bei 651,10 US-Dollar.

LOS ANGELES / MENLO PARK (awp international)

Weitere Links:


Bildquelle: Valeriya Zankovych / Shutterstock.com,mundissima / Shutterstock.com,rafapress / Shutterstock.com

Analysen zu Walt Disney

  • Alle
  • Kaufen
  • Hold
  • Verkaufen
  • ?
02.02.26 Walt Disney Kaufen DZ BANK
13.11.25 Walt Disney Overweight JP Morgan Chase & Co.
22.08.25 Walt Disney Kaufen DZ BANK
06.08.25 Walt Disney Buy UBS AG
07.05.25 Walt Disney Kaufen DZ BANK
Eintrag hinzufügen

Erfolgreich hinzugefügt!. Zu Portfolio/Watchlist wechseln.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Kein Portfolio vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen des neuen Portfolios angeben. Keine Watchlisten vorhanden. Bitte zusätzlich den Namen der neuen Watchlist angeben.

CHF
Hinzufügen

3 neue Aktien BX Musterportfolio: Legrand, Infineon & Schneider Electric mit François Bloch

Im BX Morningcall werden folgende Aktien analysiert und erklärt – heute mit dem monatlichen Rebalancing:
✅ Legrand SA
✅ Infineon
✅ Schneider Electric

inklusive Rebalancing:
❌ Broadcom Inc
❌ Wells Fargo & Co
❌ Alphabet A

https://bxplus.ch/bx-musterportfolio/

3 neue Aktien BX Musterportfolio: Legrand, Infineon & Schneider Electric mit François Bloch

Mini-Futures auf SMI

Typ Stop-Loss Hebel Symbol
Short 13’620.40 19.40 SUCBOU
Short 13’888.21 13.83 SZ3BMU
Short 14’399.12 8.93 S8GBGU
SMI-Kurs: 13’065.19 10.03.2026 17:30:02
Long 12’535.58 19.26 SATBDU
Long 12’256.85 13.68 SO2B2U
Long 11’760.01 9.00 SQDBFU
Die Produktdokumentation, d.h. der Prospekt und das Basisinformationsblatt (BIB), sowie Informationen zu Chancen und Risiken, finden Sie unter: https://keyinvest-ch.ubs.com