04.11.2014 09:48:57

Mehr Logiernächte in Schweizer Hotels

Mehr Logiernächte in Schweizer Hotels

Insgesamt 1,57 Mio Logiernächte gingen auf das Konto der inländischen Gäste, das sind plus 3,5%. Die ausländischen Gäste generierten 1,81 Mio Logiernächte bzw. 0,2% mehr als im September 2013.

Von Januar bis September 2014 kumulierte sich die Zahl der Logiernächte auf 28,6 Mio, wie das Bundesamt für Statistik am Dienstag mitteilte. Dies entspricht einer sehr leichten Zunahme von 0,1% (+17'000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode. Die ausländischen Gäste verzeichneten dabei ein Plus von 0,3% auf 16,0 Mio Logiernächte, während es bei den inländischen Gästen zu einem Minus von 0,2% auf 12,6 Mio Logiernächte kam.

DEUTLICHES MINUS AUS DEUTSCHLAND IM SEPTEMBER

Im September 2014 verzeichneten die Besucher vom asiatischen Kontinent einen Logiernächteanstieg von 19'000 Einheiten (+5,6%) gegenüber dem Vorjahr. Korea verbuchte dabei die stärkste absolute Zunahme mit 7'600 zusätzlichen Logiernächten (+42%). Es folgen die Golfstaaten mit einem Logiernächteplus von 6'500 Einheiten (+10,2%) und China (ohne Hongkong) mit einem Wachstum von 1'800 Einheiten (+1,9%). Japan hingegen verzeichnete eine Abnahme um 1'200 Logiernächte (-2,5%).

Bei den Gästen aus Amerika resultierte ein Zuwachs um 12'000 Logiernächte (+4,8%). Die USA legten um 8'500 Logiernächte (+4,6%) zu und wiesen damit das stärkste absolute Wachstum aller ausländischen Herkunftsländer auf. Es folgt Brasilien mit einem Plus von 3'800 Einheiten (+19,0%).

Die Nachfrage aus dem europäischen Kontinent (ohne Schweiz) verringerte sich um 25'000 Logiernächte (-2,2%). Deutschland verbuchte ein Minus von 24'000 Logiernächten (-5,4%) und damit die deutlichste absolute Abnahme aller Herkunftsländer. Es folgen Russland mit einer Abnahme von 3'900 Logiernächten (-11,4%) und Frankreich mit einem Rückgang von 2'700 Einheiten (-2,7%). Im Gegensatz dazu wiesen Grossbritannien (+6'300/+4,3%) und Italien (+3900/+5,4%) ein Logiernächtewachstum auf. Die beiden Kontinente Afrika und Ozeanien verzeichneten je eine leichte Abnahme.

WACHSTUM IN DEN MEISTEN TOURISMUSREGIONEN

Elf der dreizehn Tourismusregionen wiesen laut BFS im Berichtsmonat eine Logiernächtezunahme auf. Genf verzeichnete das stärkste absolute Logiernächtewachstum (+18'000/+7,1%), es folgen die Region Basel und das Genferseegebiet (Waadtland) mit Zunahmen von 11'000 (+8,3%) bzw. 9800 Logiernächten (+4,0%). Lediglich das Tessin und Graubünden mussten bei den Logiernächten Rückgänge hinnehmen; sie betrugen 13'000 (-4,4%) bzw. 12'000 Einheiten (-2,8%).

uh/ra

(awp)

Bildquelle: Keystone

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