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August bis Oktober 29.06.2022 17:18:00

Lufthansa-Aktie verliert deutlich: Lufthansa Tochter Swiss streicht von August bis Oktober 676 Flüge -- Lufthansa schickt reaktivierte A380-Jets nach München

Lufthansa-Aktie verliert deutlich: Lufthansa Tochter Swiss streicht von August bis Oktober 676 Flüge -- Lufthansa schickt reaktivierte A380-Jets nach München

Die Fluggesellschaft Swiss hat die weiteren Flugstreichungen, die im Herbst anfallen, nun beziffert.

676 der geplanten 31'414 Flüge fallen im Zeitraum von August bis Oktober weg, wie einem Schreiben der Airline vom Dienstag zu entnehmen ist.

Wie verschiedene Medien bereits am Wochenende berichtet hatten, muss die Swiss im Herbst wegen Personalmangels weitere Flüge absagen. Bereits Anfang Juni hatte die Airline angekündigt, wegen Personalmangels 2 Prozent der Verbindungen zu streichen. Und auch im Frühjahr waren schon Verbindungen gestrichen worden.

Welche Strecken von Streichungen betroffen sind, liess die Airline nach wie vor offen. Die Flüge zwischen Zürich und Wien würden jedoch weiterhin und voraussichtlich bis Ende des Winterflugplans 2022/23 - also bis im März - von der Schwestergesellschaft Austrian Airlines durchgeführt. Dies hatte die Lufthansa-Tochter Swiss bereits Anfang Juni angekündigt, jedoch nur für die Periode zwischen dem 4. Juli und 4. September.

Die Flugplananpassungen könnten je nach Strecke auch Auswirkungen auf die Frachtkapazität haben, heisst es weiter. Um mögliche Auswirkungen zu reduzieren, will die Fluggesellschaft darum teilweise auch reine Frachtflüge durchführen. "Das komplexe Aviatiksystem in Europa und weltweit befindet sich aktuell am operativen Anschlag", wird Swiss-Chef Dieter Vranckx in der Mitteilung zitiert.

Lufthansa schickt reaktivierte A380-Jets nach München

Die Lufthansa will ihre reaktivierten Grossraumjets vom Typ Airbus A380 in München stationieren. Es gehe zum Sommerflugplan 2023 um vier bis fünf Maschinen, sagte Unternehmenschef Carsten Spohr am Mittwoch auf einer internen Veranstaltung. Das Unternehmen bestätigte entsprechende Informationen des Portals aerotelegraph.com. Die Strecken stünden noch nicht fest.

Für die Landeshauptstadt spricht im Vergleich zum Drehkreuz Frankfurt die Personalsituation bei den Piloten. Weil derzeit nur 14 Lufthanseaten eine gültige Lizenz für das grösste Serien-Passagierflugzeug der Welt besitzen, sollen künftig auch Piloten der kleineren A350 in Doppelzulassung eingesetzt werden. Auch die A350 startet und landet in München, während in Frankfurt die Boeing -Maschinen und ihre Piloten stationiert sind. Die Wartungsinfrastruktur für die A380 hält Lufthansa in Frankfurt vor.

Von ihren einstmals 14 A380 besitzt Lufthansa noch acht Maschinen, während sechs weitere bereits vor der Corona-Krise zu einem ungenannten Preis an den Hersteller Airbus zurückgegangen waren. Die Gesellschaft will die zwischenzeitlich stillgelegten Riesen-Jets mit jeweils 509 Sitzen reaktivieren, weil die Langstreckennachfrage stark angezogen hat und Boeing die Lieferung neuer Flugzeuge verschoben hat. Bei einer entsprechenden Nachfrage könnten weitere A380 aktiviert werden, kündigte Spohr an. Die Lufthansa-Aktie verliert via XETRA am Mittwoch zeitweise 3,70 Prozent auf 5,81 Euro. Bern (awp)


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