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20.03.2020 18:38:48

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Die Staatsanwaltschaft Köln ermittelt wegen möglicher strafrechtlicher Verfehlungen im Zusammenhang mit Cum-Ex-Aktientransaktionen unter anderem gegen 5 frühere Vorstände der Deutschen Bank. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht des Frankfurter Geldhauses hervor. "Die Untersuchungen befinden sich in einem frühen Stadium und ihr Umfang wird möglicherweise ausgeweitet", heisst es dort.

S&P senkt Rating der Deutschen Lufthansa auf BBB- von BBB

Die Ratingagentur S&P hat die Bonitätsnoten acht europäischer Airline-Konzerne wegen der Covid-19-Pandemie um jeweils eine Stufe gesenkt. Das Rating der Deutschen Lufthansa nahmen die Analysten auf BBB- von BBB zurück. Der Ausblick für alle Ratings ist negativ. Ebenfalls abgestuft wurden Easyjet, Ryanair, British Airways und deren Mutterkonzern International Consolidated Airlines Group (IAG), Air Barlic, Turk Hava Yollari und SAS.

Fitch senkt Ausblick für Schaeffler und IHO Holding

Fitch hat den Ausblick für das langfristige Emittenten-Ausfall-Rating (IDR) des deutschen Automobil- und Industriezulieferers Schaeffler von "stabil" auf "negativ" gesenkt. Das IDR werde mit "BBB-" bestätigt, erklärte Fitch. Zudem wurde der Ausblick der IHO Holding der Unternehmerfamilie Schaeffler, die 75 Prozent an dem Autozulieferer Schaeffler hält, auf "negativ" von vorher "stabil" zurückgenommen. Hier werde das IDR mit "BB+" bestätigt.

Eon verschiebt Hauptversammlung auf Mitte Juni 2020

Vor dem Hintergrund des sich ausbreitenden Coronavirus und den geltenden Regelungen zum Versammlungsverbot verschiebt die Eon AG die für den 13. Mai 2020 geplante Hauptversammlung auf Mitte Juni 2020. Der genaue Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, wie der Energiekonzern mitteilte. Die Verschiebung der Hauptversammlung führt auch zu einer verzögerten Auszahlung der vorgeschlagenen Dividende von 0,46 Euro pro Aktie.

Bosch fährt Produktion teilweise herunter

Bosch schränkt vom 25. März an den Betrieb seiner deutschen Standorte stark ein und fährt Teile seiner Produktion und Verwaltung herunter, an einigen Standorten sogar früher. Darauf hätten sich Unternehmen und Gesamtbetriebsrat geeinigt, teilte der Autozulieferer mit.

Fraport schickt mindestens 80% der Mitarbeiter ab sofort in Kurzarbeit

Der Flughafenbetreiber Fraport schickt seine Mitarbeiter am Standort Frankfurt ab sofort in die Kurzarbeit. Diese ist zunächst bis Ende Mai beantragt worden, eine entsprechende Betriebsvereinbarung sei ab sofort gültig, teilte das Unternehmen mit. Mindestens 18.000 der 22.000 Beschäftigten sind davon betroffen. In der vergangenen Woche war noch von rund 10.000 Mitarbeitern die Rede. Fraport reagiert damit auf die Coronavirus-Pandemie, die den Luftverkehr in Europa nahezu zum Erliegen gebracht hat. Ein Ende der Krise ist derzeit nicht vorhersehbar.

Deutsche Beteiligungs AG nimmt wegen Corona-Pandemie Prognose zurück

Die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) sieht negative Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihre Portfoliounternehmen und den Nettovermögenswert und kappt deswegen den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/2020. Zudem erklärte die Deutsche Beteiligungs AG, dass die Kennzahlen des zweiten Quartals (per 31. März) unter denen des Vorjahresquartals liegen werden.

Metro-CEO: Hat Gespräche mit US-Lebensmittelhändler Sysco gegeben

Metro-CEO Olaf Koch hat bestätigt, dass es Gespräche zwischen Metro und dem US-Foodservice-Unternehmen Sysco Corp gegeben hat. "Ich möchte gar nicht abstreiten, dass es Gespräche mit Sysco gab", sagte Koch dem Manager Magazin. "Aber aktuell liegt kein Angebot auf dem Tisch."

Metro-COO scheidet aus und bekommt zwei Nachfolger

Philippe Palazzi legt sein Amt als Chief Operating Officer (COO) im Vorstand der Metro AG per Ende März nieder. Palazzi verlässt das Unternehmen auf eigenen Wunsch, um zu einem Unternehmen in Frankreich zu wechseln, teilte der Handelskonzern mit. Zur Stärkung des operativen Geschäfts im Vorstand berief Metro gleich zwei neue COO, die beide intern besetzt werden.

Merz bleibt Thyssenkrupp als Konzernchefin erhalten

Nach dem Verkauf der Aufzugssparte ist beim kriselnden Ruhrkonzern Thyssenkrupp innerhalb von wenigen Wochen ein weiterer Unsicherheitsfaktor beseitigt: Vorstandschefin Martina Merz wird länger als die ursprünglichen zwölf Monate an der Spitze bleiben. Der Personalausschuss des Aufsichtsrates empfahl, die ehemalige Bosch-Managerin ab April für drei Jahre als Vorstandschefin zu bestellen. Aufsichtsratschef Siegfried Russwurm bezeichnete dies als "die beste denkbare Lösung" für das Unternehmen.

Takkt will Dividende aussetzen und kann keine Prognose geben

Die Takkt AG geht nicht mehr davon aus, dass sich das Geschäft im weiteren Verlauf des Jahres 2020 beleben wird. Aufgrund der Corona-Krise lasse sich aktuell keine verlässliche Prognose für die Entwicklung des Konzerns 2020 abgeben, teilte der Büroausstatter mit.

Villeroy & Boch legt Teile der Produktion still

Der Porzellanhersteller Villeroy & Boch AG legt wegen der Corona-Krise Teile der europäischen Produktion bis Ende April still. Diese Unterbrechung betrifft zunächst die Standorte beider Unternehmensbereiche in Deutschland und Frankreich, wie das Unternehmen mitteilte.

Kering erwartet im 1. Quartal wegen Corona-Krise Umsatzrückgang

Der Luxusgüterhersteller Kering rechnet wegen der Coronavirus-Pandemie mit einem Umsatzrückgang von 13 bis 14 Prozent im ersten Quartal. Die Einnahmen würden wegen des abgeflauten Tourismus auch im zweiten Quartal sinken, teilte das Unternehmen mit.

Steinhoff International erwartet Umsatzeinbruch wegen Corona

Steinhoff International verzeichnet nach Filialschliessungen im europäischen Geschäft Umsatzeinbussen. Die Coronavirus-Pandemie werde das Umsatzniveau im laufenden Jahr insgesamt beeinträchtigen, teilte der Einzelhändler mit.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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