06.12.2018 18:15:47

LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

Die Audi AG ruft ab Freitag in Deutschland weitere rund 64.000 Fahrzeuge mit V-TDI-Motoren in die Werkstätten. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) habe die Freigabe erteilt, so dass nun die Hälfte der acht erforderlichen Rückrufe für Autos mit V-TDI-Motoren in die Umsetzung gehe, teilte der Autohersteller mit. Das entspricht bundesweit rund zwei Dritteln der insgesamt rund 151.000 mit einem Bescheid belegten Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 6.

Entscheidende Runde in Tarifverhandlungen bei der Bahn begonnen

Die Tarifverhandlungen bei der Deutschen Bahn sind am Donnerstag in die entscheidende Runde gegangen. "Wir werden versuchen, in den nächsten zwei Tagen am Verhandlungstisch zu Ergebnissen zu kommen", sagte Bahn-Personalvorstand Martin Seiler am Donnerstag dem Deutschlandfunk in Hannover. In der niedersächsischen Landeshauptstadt verhandelt die Bahn parallel mit der Lokführergewerkschaft GDL und der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).

DIC Asset verkauft 14-Prozent-Beteiligung an der TLG Immobilien

Die DIC Asset AG verkauft ihren 14-Prozent-Anteil an der TLG Immobilien AG für 376 Millionen Euro. Eine entsprechende Vereinbarung sei mit der Ouram Holding sowie mit der Bedrock Unternehmensgruppe vereinbart worden. Der Ertrag werde sich "direkt auf den Bilanzgewinn" der DIC Asset AG auswirken, teilte das Frankfurter Immobilienunternehmen mit, ohne eine genaue Zahl zu nennen.

Sartorius beruft zwei neue Vorstandsmitglieder

Die Sartorius AG erweitert ihren Vorstand und beruft dabei zwei neue Mitglieder in das Führungsgremium. Zum 1. Januar 2019 werden Rene Faber als Spartenleiter Bioprocess Solutions sowie Gerry Mackay als Spartenleiter Lab Products & Services als neue Mitglieder in den Vorstand des Göttinger Unternehmens aufrücken, teilte Sartorius mit. Vorstandsmitglied Reinhard Vogt beendet sein Amt zum Ende dieses Jahres, wird das Unternehmen aber beratend begleiten.

Stada stockt Beteiligung an vietnamesischer Pymepharco auf

Der Arzneimittelkonzern Stada erhöht seine indirekte Beteiligung an dem vietnamesischen Pharmaunternehmen Pymepharco JSC auf 72 Prozent. "Vietnam ist einer der wichtigsten Wachstumsmärkte in Asien, in dem wir in Zukunft kontinuierlich expandieren wollen", sagte Stada-Chef Peter Goldschmidt. In den vergangenen Jahren sei der Pharmamarkt in Vietnam nach Konzernangaben zweistellig gewachsen, der Ausblick ist stabil. Pymepharco werde in Zukunft eine verstärkte Rolle bei der Erschliessung der angrenzenden südostasiatischen Märkte spielen, teilte Stada mit.

RBS transferiert vorsorglich Vermögenswerte in die Niederlande

Die Royal Bank of Scotland bereitet den Transfer von 13 Milliarden Pfund Sterling an Vermögenswerten und Verpflichtungen an die eigene Tochter in den Niederlanden vor. Die Transaktion soll Anfang März geschehen, um bei einem möglicherweise harten Brexit vorbereitet zu sein, teilte die britische Bank mit. Rund 30 Prozent der Kunden der Investmentbankingsparte NatWest sollen der niederländischen Tochter übergeben werden.

Pariser Kartellamt verhängt Strafe gegen Haushaltsgerätehersteller

Das französische Kartellamt hat sechs Hersteller von Haushaltsgeräten wegen Preisabsprachen mit einer Strafe von 189 Millionen Euro belegt. Die Unternehmen sollen in zwei Fällen bei heimlichen Treffen im Zeitraum 2006 bis 2009 vereinbart haben, die empfohlenen Einzelhandelspreise für ihre Produkte anzuheben. Betroffen sind BSH Bosch, Siemens Hausgeräte, Whirlpool, die inzwischen von Whirlpool übernommene Indesit, Electrolux, Candy Hoover und Eberhardt Freres.

Coca-Cola-CEO wird auch Chairman

Der CEO des Brauseherstellers Coca-Cola, James Quincey, wird auch Chairman des US-Konzerns. Der langjährige Chairman Muhtar Kent gehe im April in den Ruhestand und werde bei der kommenden Hauptversammlung nicht zur Wiederwahl stehen, teilte Coca-Cola mit.

IPO/Fahrtenvermittler Lyft geht an die Börse

Der Uber-Wettbewerber Lyft hat einen wichtigen Schritt für seinen Börsengang getan. Das Unternehmen reichte einen Entwurf für die Registrierung des IPO bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Lyft teilte mit, noch nicht die Zahl der zu verkaufenden Aktien oder eine Preisspanne festgelegt zu haben. Das soll geschehen, sobald die SEC ihre Überprüfung der Börsenpläne abgeschlossen hat.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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December 06, 2018 12:16 ET (17:16 GMT)

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