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Gewinneinbruch 31.07.2019 17:59:22

KlöCo-Aktie dennoch höher: Klöckner & Co ächzt unter flauer Nachfrage seiner Kunden

"Wir sind grundsätzlich bereit, bei der Konsolidierung der Thyssenkrupp-Sparte Materials Services eine Rolle zu spielen", sagte KlöCo-Chef Gisbert Rühl am Mittwoch in einer Telefonkonferenz. Entsprechende Vorschläge würden geprüft. Thyssenkrupp hatte im Frühjahr erklärt, im Zuge der strategischen Neuausrichtung langfristig eine Mehrheit an Materials Services behalten zu wollen. Partnerschaften seien aber durchaus möglich.

Derweil kämpft KlöCo mit der rückläufige Nachfrage der Kunden aus der schwächelnden Automobilindustrie und dem Maschinenbau. Zudem sanken die Werkstoffpreise im Verlauf der vergangenen zwölf Monate um bis zu 50 Prozent, wie Rühl ausführte. So verbuchte der Konzern im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch. Bei einem Umsatzrückgang um 100 Millionen auf 1,68 Milliarden Euro sank der operative Gewinn (Ebitda) auf 51 Millionen Euro. Nach Sondereffekten - ein Grundstücksverkauf für 36 Millionen Euro und Kosten für Personalabbau von fünf Millionen Euro - erreichte das Ebitda den Vorjahreswert von 82 Millionen Euro. Netto sank der Gewinn auf 28 (Vorjahr: 33) Millionen Euro.

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Wegen der sich eintrübenden Konjunktur hatte Konzernchef Rühl zuletzt sein Ebitda-Ziel für 2019 ein zweites Mal nach unten geschraubt. Er erwartet nun ein Ebitda von 140 bis 160 Millionen Euro vor Sondereffekten. Ende April hatte er die Prognose auf 180 bis 200 (vorher: mehr als 227) Millionen Euro zurückgenommen.

Die Autoindustrie gehört neben der Bauindustrie und dem Maschinenbau zu den wichtigsten Kunden KlöCos und der gesamten Stahlbranche.

Trotz des Gewinneinbruchs verbuchten KlöCo-Aktien zum Handelsschluss einen Aufschlag von 2,55 Prozent auf 4,50 Euro.

Düsseldorf (Reuters)