Taiwan Semiconductor Manufacturing Aktie 724641 / US8740391003
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10.02.2026 23:46:00
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KI-Aktien im Fokus: Wie ASML NVIDIAs KI-Boom antreibt
ASML bleibt das Rückgrat der globalen Chipindustrie und treibt damit den KI-Boom von NVIDIA & Co. an. So dürfte es nach dem Rekordjahr 2025 weitergehen.
• ASML mit Rekordjahr
• Ausblick für ASML: Weiteres Wachstum voraus
Wie ASML den KI-Boom für NVIDIA & Co. möglich gemacht hat
ASML gilt als unsichtbarer Motor hinter dem KI-Boom von NVIDIA & Co.. Denn ohne die hochspezialisierte Lithografietechnik des niederländischen Unternehmens wäre die heutige Chipproduktion kaum möglich. ASML ist der weltweit einzige Hersteller von EUV-Lithografiesystemen ("Extreme Ultraviolet"), die für die Fertigung modernster Halbleiter unabdingbar sind. Mit einem Marktanteil von rund 90 Prozent dominiert das Unternehmen den globalen Lithografiemarkt und besitzt laut Analysten de facto ein technologisches Monopol, wie CNBC erklärt.
Die Technologie ist entscheidend für die Produktion von Hochleistungs-Chips, wie sie etwa NVIDIA mit seiner Blackwell-Generation nutzt. Die extrem feinen Strukturen entstehen, indem ein Laser geschmolzene Zinntröpfchen in Plasma verwandelt, das ultraviolettes Licht emittiert - dieses wird anschliessend über Spiegel und Masken präzise auf Siliziumwafer projiziert.
Konkurrenten wie Nikon und Canon spielen derweil nur in älteren Fertigungsschritten eine Rolle. Analysten wie Javier Correonero von Morningstar halten ein Aufholen für "praktisch unmöglich", da ASML über drei Jahrzehnte hinweg Milliarden in Forschung und Entwicklung investiert habe, so CNBC weiter.
ASML profitiert von KI-Boom
ASML verzeichnete 2025 ein weiteres Rekordjahr mit einem Gesamtnettoumsatz von 32,7 Milliarden Euro und einer Bruttomarge von 52,8 Prozent. Besonders stark war jedoch das vierte Quartal:
So übertraf ASML in Q4 die Erwartungen deutlich: Der Auftragseingang verdoppelte sich auf 13,2 Milliarden Euro, davon entfielen 7,4 Milliarden Euro auf EUV-Systeme, wie aus dem entsprechendem Quartalsbericht hervorgeht.
Die Erlöse im Schlussquartal 2025 stiegen derweil von rund 7,5 Milliarden Euro im Vorquartal auf 9,7 Milliarden Euro. Damit übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Analysten. Die Bruttomarge verbesserte sich im Quartalsvergleich um 0,6 Prozentpunkte auf 52,2 Prozent, womit ASML ebenfalls besser abschnitt als gedacht. Stark entwickelte sich der Auftragseingang: Hier holte ASML Neugeschäft im Wert von fast 13,2 Milliarden Euro herein. Analysten hatten mit rund der Hälfte gerechnet.
"In den letzten Monaten haben viele unserer Kunden die mittelfristige Marktlage deutlich positiver eingeschätzt, vor allem aufgrund gestiegener Erwartungen hinsichtlich der Nachhaltigkeit der KI-bezogenen Nachfrage. Dies spiegelt sich in einer deutlichen Erhöhung ihrer mittelfristigen Kapazitätsplanung und in unserem Rekordauftragseingang wider", erklärt Christophe Fouquet, Präsident und CEO von ASML.
So dürfte es für ASLM weitergehen
Die nächste technologische Stufe steht ausserdem bereits in den Startlöchern, wie CNBC weiter berichtet: EUV-Systeme mit hoher numerischer Apertur (High-NA), die zwischen 320 und 400 Millionen Euro pro Stück kosten, sollen laut Analyst Javier Correonero bis 2027/2028 in die Serienproduktion übergehen. Intel dürfte dabei als erster industrieller Anwender eine Schlüsselrolle spielen.
Auch an der Börse setzt sich die Erfolgsgeschichte fort. Nach einem Kursplus von 35 Prozent im Jahr 2025 legte die ASML-Aktie seit Jahresbeginn weitere 30 Prozent zu. Zuletzt kostete das Papier damit 1'193,80 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 456,01 Milliarden Euro zählt das niederländische Unternehmen zu den wertvollsten Europas (Stand der Daten: 06.02.2026).
Die britische Investmentbank Barclays zeigt sich ebenfalls deutlich optimistischer für die ASML-Aktie: Analyst Simon Coles erhöhte das Kursziel zuletzt von 1'200 auf 1'500 Euro und stufte die Aktie von "Equal Weight" auf "Overweight" hoch. Coles betonte, dass die Erwartungen vor der Zahlenvorlage bereits hoch gewesen seien, der Auftragsrekord im vierten Quartal diese aber klar übertroffen habe. Er rechnet nun mit deutlich steigenden Markterwartungen und bezeichnet den Unternehmensausblick als eher konservativ, was weiteres Aufwärtspotenzial für die ASML-Aktie signalisiere. TSMC, ASMLs grösster Kunde, plant laut MarketScreener ausserdem, die Investitionsausgaben 2026 um 37 Protent auf 56 Milliarden US-Dollar zu erhöhen.
Auch der CEO erwartet, "dass 2026 ein weiteres Wachstumsjahr für ASML sein wird, das vor allem durch einen deutlichen Anstieg der EUV-Verkäufe und ein Wachstum unserer Verkäufe im Bereich installierter Anlagen getrieben wird . Wir investieren weiterhin in Mitarbeiter und Infrastruktur, um dieses Wachstum im Jahr 2026 und darüber hinaus zu unterstützen."
"Wir erwarten für das erste Quartal 2026 einen Gesamtnettoumsatz zwischen 8,2 und 8,9 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge zwischen 51 und 53 Prozent. […] Für das Gesamtjahr 2026 erwarten wir einen Gesamtnettoumsatz zwischen 34 und 39 Milliarden Euro bei einer Bruttomarge zwischen 51 und 53 Prozent", so Fouquet.
Analysten gehen laut CNBC davon aus, dass die Nachfrage nach fortschrittlichen KI-Chips und der Ausbau globaler Rechenzentren die Auftragslage auch in den kommenden Jahren weiter antreiben werden - ASML bleibt damit ein zentraler Profiteur des weltweiten KI- und Halbleiterbooms.
Redaktion finanzen.ch
Dieser Text dient ausschliesslich zu Informationszwecken und stellt keine Anlageempfehlung dar. Die finanzen.net GmbH schliesst jegliche Regressansprüche aus.
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