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Einmalposten belastet Gewinn 12.02.2020 18:01:00

Kering-Aktie legt zu: Kering mit gutem Weihnachtsgeschäft - Anleger erfreut

Kering-Aktie legt zu: Kering mit gutem Weihnachtsgeschäft - Anleger erfreut

Gleichzeitig meldete das Unternehmen einen starken Anstieg der Einnahmen im vierten Quartal.

Demnach wuchs der Umsatz im Schlussquartal 2019 auf vergleichbarer Basis um 11 Prozent auf 4,36 Milliarden Euro. Im Gesamtjahr summiert er sich auf 15,88 Milliarden Euro und lag damit im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Auf vergleichbarer Basis ergab sich laut Kering eine Zunahme um 13 Prozent.

Der Nettogewinn sank 2019 auf 2,31 von 3,71 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Analysten hatten laut Factset 2,29 Milliarden Euro erwartet.

2018 war der Gewinn durch einen Sonderertrag aus dem Verkauf eines Teils der Beteiligung am Sportbekleidungshersteller PUMA aufgebläht worden. In diesem Jahr schlug bei dem Eigentümer der Marken Gucci und Bottega Veneta eine Steuernachzahlung in Italien von 1,25 Milliarden Euro zu Buche.

Der Umsatz bei Gucci, dem bei weitem grössten Label von Kering, wuchs im Quartal auf vergleichbarer Basis um 11 Prozent, was in etwa der Wachstumsrate des Vorquartals entspricht. Dies wurde trotz der Tatsache erreicht, dass die Umsätze in der Region Hongkong um rund 50 Prozent eingebrochen sind, wie Finanzvorstand Jean-Marc Duplaix sagte.

Diese Aussage dürfte den Markt beruhigen, der befürchtet hatte, dass die Dynamik der Marke nach einigen Jahren starken Wachstums nachlasse.

Die Marke verzeichnete ein vergleichbares Wachstum von 6,2 Prozent in Nordamerika und schaffte damit nach einigen schwachen Quartalen im Zuge des Blackface-Skandals die Trendwende.

Das an der Pariser Börse notierte Unternehmen will eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie zahlen, nach 10,50 Euro 2018. Mit Blick auf das mittel- und langfristige Wachstumspotenzial zeigte sich Kering zuversichtlich.

Coronavirus bremst Luxusgüterkonzern Kering aus

Die Coronavirus-Epidemie trifft das China-Geschäft der Kering SA hart. Die Gucci-Muttergesellschaft ist gezwungen die Logistik und Produktion umzustellen, während sie auf das Abklingen der Epidemie wartet.

Der Ausbruch stoppte den guten Lauf von Kering im vierten Quartal und im Januar. Der Umsatz des Unternehmens, zu dem auch die Marken Saint Laurent, Bottega Veneta und Balenciaga gehören, stieg im Quartal um 11 Prozent auf 4,36 Milliarden Euro.

Laut Kering-Management waren die Verkäufe im Januar aussergewöhnlich gross, insbesondere bei der wichtigen chinesischen Kundschaft. Aber das war, bevor der Ausbruch des Coronavirus' am Ende des Monats seinen Tribut forderte.

"Wir haben in den letzten zehn Tagen einen starken Kunden- und Verkaufsrückgang verzeichnet", sagte Francois-Henri Pinault, der französische Milliardär, der Vorstandsvorsitzender und Mehrheitsaktionär von Kering ist.

Die Hälfte der Geschäfte des Konzerns auf dem chinesischen Festland sei geschlossen, sagte er. In den noch geöffneten Geschäften seien die Öffnungszeiten reduziert worden. Kering ändert nun die Produktionspläne und die Verteilung der Lagerbestände, um der geringeren Nachfrage in China Rechnung zu tragen.

"Wir sind jetzt dabei, diese Bestände markenspezifisch auf andere Regionen der Welt umzuverteilen, so dass wir in China nicht zu grosse Lagerbestände haben", sagte Pinault.

Chinesische Käufer sind die wichtigste Kundengruppe der Branche. Laut Bain & Company stehen sie für etwa 35 Prozent des weltweiten Gesamtumsatzes. Bei Kering liefern sie etwas mehr als 30 Prozent des Umsatzes, so das Management.

Kering-Aktien kletterten in Paris um 6,27 Prozent auf 598,00 Euro.

PARIS (Dow Jones)

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Bildquelle: Ken Wolter / Shutterstock.com,August_0802 / Shutterstock.com,Kering

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