+++ Bitcoin kaufen - Diese Möglichkeiten gibt es! +++ -w-
<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Strukturierte Produkte
>
Trotz gutem Halbjahr 10.07.2019 17:51:00

INTERROLL-Aktie bricht ein: INTERROLL schockt Anleger mit Ausblick

INTERROLL-Aktie bricht ein: INTERROLL schockt Anleger mit Ausblick

Umsatz und Gewinn haben deutlich zugenommen. Ein tieferer Bestellungseingang lässt aber eine Verlangsamung in der zweiten Jahreshälfte erwarten.

Einer Mitteilung vom Mittwoch zufolge nahm der Nettoumsatz um 8,4 Prozent auf 260,9 Millionen Franken zu. Das sei ein neuer Rekordwert, teilte INTERROLL mit. Beim Betriebsgewinn EBIT rechnet das Unternehmen gar mit einem Plus von 20 bis 25 Prozent. Im Vorjahr hatte dieser 25,3 Millionen erreicht. Neben dem höheren Umsatz hätten Produktivitätsverbesserungen geholfen.

Der Auftragseingang ging hingegen um 7,9 Prozent auf 299,0 Millionen Franken zurück. Im Vorjahr hatten Grossaufträge für einen Rekordwert bei den Bestellungen gesorgt.

"Aufgrund des niedrigeren Bestelleinganges rechnen wir im zweiten Semester 2019 mit einer Verlangsamung dieser Geschäftsdynamik", lässt sich daher Finanzchef Daniel Bättig in der Mitteilung zitieren.

INTERROLL veröffentlicht den vollständigen Halbjahresbericht am 5. August.

So reagiert die INTERROLL-Aktie

Mit einem prozentual zweistelligen Kursverlust reagieren die Aktien von INTERROLL auf die vorläufige Zahlen und den Ausblick. Während die Geschäfte in den zurückliegenden ersten sechs Monaten 2019 sehr gut gelaufen sind, lässt tieferer Bestellungseingang aber eine Verlangsamung in der zweiten Jahreshälfte erwarten.

Bis Börsenschluss sackten INTERROLL um 18,92 Prozent ab auf 1'946,00 Franken. Seit Jahresbeginn gehören die Aktien mit einem Plus von immer noch mehr als 50 Prozent zu den grössten Gewinnern.

Wie es in einem ersten Kommentar von Analyst Jorg Schirmacher von Baader Helvea heisst, bieten die Zahlen Licht und Schatten. Der vorsichtige Ausblick für den weiteren Geschäftsverlauf sei für ihn nicht allzu überraschend, wenn man bedenke, dass das Management immer wieder betont habe, dass es schwierig würde, an die Rekorde von 2018 heranzureichen.

Bei der UBS zeigt sich Analyst Sebastian Vogel mit Blick auf den kurzfristigen Ausblick eher besorgt. So werde der schwächere Auftragseingang auch zu einem nachlassenden Geschäftsmomentum führen, schreibt der Experte. Für die derzeitigen Konsensschätzungen, die für 2019 von einem Umsatzwachstum von 15 Prozent ausgehen, sieht der Experte denn auch ein gewisses Abwärtsrisiko.

ra/ys

Sant'Antonino (awp)

Weitere Links:


Bildquelle: Keystone,INTERROLL