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Massnahmen getroffen 20.05.2019 17:53:00

Infineon widerspricht Bericht über kompletten Lieferstopp an Huawei - Aktie gibt ab

Infineon widerspricht Bericht über kompletten Lieferstopp an Huawei - Aktie gibt ab

Infineon habe entsprechende Vorkehrungen treffen müssen, nachdem Huawei auf einer schwarzen Liste des US-Handelsministeriums aufgetaucht sei, heisst es in einer Stellungnahme des Chipherstellers aus dem Speckgürtel von München.

Es stimme aber nicht, dass alle Lieferungen von Infineon an Huawei ausgesetzt seien. Dies hatte die Zeitung Nikkei Asian Review unter Bezugnahme auf zwei Insider berichtet. Der grösste Teil der Produkte, die Infineon für Huawei produziere, unterliege nicht den gesetzlichen Beschränkungen der US-Exportkontrolle. Diese Lieferungen würden deshalb fortgesetzt.

Welche Produkte von den Beschränkungen betroffen sind, teilte Infineon nicht mit. Laut Nikkei versorgt das Unternehmen Huawei mit Mikrocontrollern und Leistungshalbleitern mit einem Gesamtvolumen von bis zu 100 Millionen US-Dollar jährlich.

Infineon halte sich in allen Ländern, in denen das Unternehmen tätig sei, an die Bestimmungen, treffe jedoch alle Massnahmen, um das Kundenvertrauen bei der Belieferung zu erfüllen, heisst es in der Konzernmitteilung weiter.

Infineon-Aktien verloren im XETRA-Handel letztlich 4,80 Prozent auf 17,11 Euro.

FRANKFURT (Dow Jones)

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Bildquelle: 360b / Shutterstock.com,Sean Gallup/Getty Images