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Aktien im Blick 17.12.2019 22:23:00

Howard Marks: Diese Folgen hätte eine Wiederwahl Trumps für die Aktienmärkte

Howard Marks: Diese Folgen hätte eine Wiederwahl Trumps für die Aktienmärkte

• Anleger werden einen Präsidenten nach seiner Business-Einstellung einordnen
• Trump gilt als pro-Business
• Warnung vor einem progressiven neuen Präsidenten

US-Milliardär Howard Marks gilt aus ausgesprochener Wall Street-Experte. Der Mitgründer des milliardenschweren US-Vermögensverwalters Oaktree Capital Management kann auf mehrere Jahrzehnte Erfahrung im Finanzgeschäft zurückblicken und hat sich nun zu den Aussichten für die Aktienmärkte im Jahr 2020 geäussert. Dabei macht er seine Einschätzung für die Börsenentwicklung insbesondere vom Ausgang der US-Wahlen im kommenden Jahr abhängig.

Erleichterung bei Trump-Sieg

Im Interview mit CNBC am Rande der Goldman Sachs Financial Services-Konferenz in New York City erklärte Marks, dass Donald Trumps "Pro-Business-Haltung" ihn insbesondere bei Finanzmarkt-Anlegern mit "tiefen Taschen" zu einem attraktiven Präsident gemacht hat. Der Markt habe nach der Wahl von Trump zum US-Präsidenten deutlich zugelegt, weil Trump als marktfreundlich eingestuft worden sei und sich als unternehmensfreundlich positioniert hat. "Wenn er also wiedergewählt wird, werden ihn die Leute weiterhin als unternehmerfreundlich ansehen. Sie werden erleichtert aufatmen, dass er wiedergewählt wurde und dass sich dies für den Markt wahrscheinlich als gesund erweisen wird", so der Experte.

Das passiert, wenn ein anderer Präsident ins Weisse Haus einzieht

Auch Trumps potenzielle Gegner im Präsidentschaftswahlkampf würden vom Markt insbesondere danach eingeteilt, ob sie in ihrer Politik als unternehmensfreundlich gelten. "In Bezug auf den Markt hängt alles davon ab, ob wir einen Präsidenten haben, der als pro oder anti-Business gilt", sagte er gegenüber CNBC.

Michael Bloomberg, der erst kürzlich angekündigt hatte, um das Präsidentenamt in den Ring steigen zu wollen, werde ebenfalls als pro-Business eingeschätzt, während Barack Obamas ehemaliger Vizepräsident Joe Biden als moderat unternehmensfreundlich gelte. Die als progressiv geltende Elizabeth Warren, eine der grössten Kritikerinnen von Donald Trump, wird den Märkten Marks zufolge unterdessen nicht gut tun. "Halten Sie sich fest", wenn eine Progressive ins Weisse Haus einzieht, warnte der Experte im Interview weiter.

Wie berechenbar sind die Märkte?

Sichere Vorhersagen über den Wahlausgang gebe es allerdings nicht, so Marks. "Schauen Sie, eine Woche vor Donald Trumps Wahl waren wir uns zweier Dinge sicher: Hillary würde gewinnen und wenn Trump gewinnen würde, würden die Märkte zusammenbrechen. Doch es gewann Donald und der Markt stieg. Das sagt mir also, dass wir nicht wissen, was passieren wird".

Redaktion finanzen.ch

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Bildquelle: Win McNamee/Getty Images,Drew Angerer/Getty Images,Evan El-Amin / Shutterstock.com

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