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26.06.2019 08:57:48

Grüne: EU-Kommission sollte Eon Übernahme von Innogy verbieten

BERLIN (Dow Jones)--Die Grünen fordern die Europäische Kommission auf, Eons geplante milliardenschwere Übernahme von Teilen des Konkurrenten Innogy zu blockieren. Eon hatte sich zuvor mit dem Rivalen RWE auf einen Tausch ihrer Geschäftsfelder verständigt. Durch die Eingliederung von Netzen und Vertrieb mit rund 40.000 Mitarbeitern, die derzeit von der Kommission geprüft wird, soll Eon zum grössten Grundversorger in Deutschland werden.

Die Grünen-Abgeordneten Katharina Dröge, Ingrid Nestle, Oliver Krischer und Julia Verlinden haben in einem Brief an die zuständige EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager gefordert, die Fusion zu untersagen.

"Bestrebungen von Unternehmen, durch eine Aufteilung von Geschäftsaktivitäten an einzelnen Stufen der Wertschöpfungsketten 'Strom und Gas' eine marktbeherrschende Stellung zu erlangen, widersprechen aus unserer Sicht den Prinzipien eines wettbewerbsorientierten Energiemarktes", heisst es in dem Brief, in den Dow Jones Newswires Einblick hatte. Zuerst hatte die Westdeutsche Allgemeine Zeitung aus dem Brief zitiert.

"Mit Sorge blicken wir daher auf die geplante Transaktion der beiden grössten deutschen Energiekonzerne RWE und Eon Besonders, beunruhigt uns die zukünftige Rolle von Eon. Unserer Einschätzung nach sollte diese Fusion untersagt werden."

Die Grünen fürchten, dass Eon als dann Deutschlands grösster Grundversorger im Strom- und Gasbereich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber kleineren Mitbewerbern hat und direkte Konkurrenten im Preiskampf unterbieten könnte.

Besonders junge Innovationsmärkte wie der Smart-Meter-Markt und die Ladesäuleninfrastruktur für Elektrofahrzeuge könnten durch eine "wettbewerbsschädigende Marktstellung" der neuen Eon beschädigt werden.

Zuvor hatte Eon bereits gegenüber den EU-Wettbewerbshütern Zugeständnisse gemacht, um Brüssel zu einer Zustimmung zur Fusion zu bewegen. Man wolle sein Geschäft mit Stromkunden verkleinern, um damit die "nach wie vor bestehenden Bedenken" hinsichtlich des Deals ausräumen, erklärte Vorstandschef Johannes Teyssen am Montag.

(Mitarbeit: Petra Sorge)

Kontakt zur Autorin: andrea.thomas@wsj.com

DJG/aat/mgo

(END) Dow Jones Newswires

June 26, 2019 02:58 ET (06:58 GMT)

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