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Rückzug 21.05.2019 08:34:49

General Motors dampft Carsharingdienst massiv ein

General Motors dampft Carsharingdienst massiv ein

Die Carsharingtochter Maven wird sich aus acht von 17 nordamerikanischen Grossstädten zurückziehen, kündigte der US-Autokonzern an. Maven solle sich auf die Märkte konzentrieren, in denen die Nachfrage derzeit am stärksten sei und das Wachstumspotenzial am grössten. In den nächsten Monaten solle der Service unter anderem in Boston und Chicago eingestellt werden, ergänzte eine GM-Sprecherin.

Einen konkreten Grund, warum der Service rund drei Jahre nach seiner Gründung in diesen Städten wieder beendet werden soll, nannte der Konzern nicht. Mobilitätsdienste wie Carsharing oder Ride-Hailing werden grosse Wachstumssprünge vorhergesagt. Allerdings ist der Markt für Mitfahrdienste, wozu Uber oder Lyft gehören, nicht nur deutlich grösser, Experten sehen hier auch wesentlich stärkere Zuwächse. Die Berater von Alixpartners schätzen, dass im Geschäft mit Carsharing im Jahr 2016 etwa 2 Milliarden US-Dollar erlöst worden sind, bis 2030 dürfte diese Summe auf 5 Milliarden Dollar zunehmen. Im Bereich Ride-Hailing dürften die Umsätze rund um den Globus in der gleichen Zeit von 36 Milliarden auf knapp 300 Milliarden Dollar steigen.

Angesichts dieser Prognosen engagieren sich immer mehr Autohersteller im Geschäft für Mitfahrdienste. So plant auch GM noch in diesem Jahr den Start eines Ride-Hailing-Geschäfts mit teilweise autonom fahrenden Taxis. Orientierung bietet den klassischen Autoherstellern vor allem Uber. Der Konzern ist in den vergangenen Jahren rasant gewachsen, verzeichnet allerdings auch nach wie vor hohe Verluste.

Mitarbeit: Austen Hufford

Von Mike Colias

NEW YORK (Dow Jones)

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Bildquelle: Denise Kappa / Shutterstock.com,spirit of america / Shutterstock.com,Linda Parton / Shutterstock.com