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Erneuerbare Energien stark 31.07.2019 22:26:00

GE-Aktie dreht ins Minus: General Electric wird trotz Quartalsverlusts zuversichtlicher

GE-Aktie dreht ins Minus: General Electric wird trotz Quartalsverlusts zuversichtlicher

Das Unternehmen hob zudem die Prognosespanne zum Ergebnis im Gesamtjahr um 5 Cent an. Nach einem festeren Start sind die GE-Aktien ins Minus gedreht und verloren zeitweise rund vier Prozent. Letztlich standen sie noch 0,67 Prozent tiefer bei 10,45 US-Dollar.

Die Stärke im Geschäft mit erneuerbaren Energien half, die anhaltende Schwäche im Kraftwerksgeschäft auszugleichen. Dennoch rutschte GE unter dem Strich in die Verlustzone. Der Fehlbetrag belief sich auf 61 Millionen US-Dollar oder 1 Cent je Aktie, verglichen mit einem Gewinn von 615 Millionen oder 7 Cent im Vorjahr. Bereinigt verdiente die Gesellschaft 17 Cent je Aktie und damit 5 Cent mehr als laut Factset am Markt erwartet. Der Umsatz ging um 1 Prozent auf 28,83 Milliarden Dollar zurück, lag aber ebenfalls über dem Konsens von 28,68 Milliarden.

"Wir haben bei unseren strategischen Prioritäten stetige Fortschritte gemacht", sagte CEO Larry Culp laut einer Pressemitteilung. Er war vor 10 Monaten an die Spitze gerückt und konzentriert sich auf das Problemkind Kraftwerke und den Schuldenabbau.

Im Kraftwerksgeschäft brach der Umsatz um ein Viertel auf 4,68 Milliarden Dollar und damit noch stärker als befürchtet. Analysten hatten 5,84 Milliarden Umsatz erwartet. Im Segment Luftfahrt stiegen die Einnahmen um 5 Prozent auf 7,88 Milliarden und trafen somit fast die Erwartung von 7,91 Milliarden. Im Bereich Healthcare sank der Umsatz um 1 Prozent auf 4,93 Milliarden Dollar, bei Erwartungen von 5,04 Milliarden. Die Öl- und Gassparte brachte es auf 5,95 Milliarden Dollar, ein Plus von 7 Prozent und deutlich mehr als mit 5,73 Milliarden prognostiziert. Freude bereiteten die Erneuerbaren, mit einem Umsatzsprung von 26 Prozent auf 3,63 Milliarden Dollar. Hier hatten Analysten nur 2,37 Milliarden Dollar auf dem Schirm.

Im Gesamtjahr plant GE nun mit einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 55 bis 65 Cent, bisher reichte die Spanne von 50 bis 60 Cent. Beim freien Cashflow wird nun im besten Fall mit plus 1 Milliarde, im schlechtesten mit minus 1 Milliarde Dollar gerechnet. Bisher waren minus 2 Milliarden bis 0 in Aussicht gestellt worden.

Die Barmittelgenerierung steht bei Management und Investoren im Mittelpunkt, nachdem GE in den vergangenen Jahren aufgrund grosser Probleme im Kraftswerksgeschäft und im Finanzdienstleistungsbereich die Dividende zweimal gekürzt hat. Im zweiten Quartal verzeichnete GE einen negativen Cashflow aus dem Industriegeschäft von 1 Milliarde Dollar, was am unteren Ende des eigenen Zielkorridors lag.

GE muss sich neuen Finanzvorstand suchen

General Electric geht auf die Suche nach einem neuen Finanzvorstand. Die amtierende Jamie Miller werde das Amt aufgeben, hiess es bei Vorlage der Quartalszahlen. Miller hat das Amt seit Oktober 2017 inne. Sie werde es während der Übergangsphase weiter innehalten.

NEW YORK (Dow Jones)

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Bildquelle: Bocman1973 / Shutterstock.com,Carsten Reisinger / Shutterstock.com

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