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Keine Einigung mit Generali? 09.10.2019 17:52:00

GAM-Aktie bricht ein: GAM dementiert Gespräche mit Generali

GAM-Aktie bricht ein: GAM dementiert Gespräche mit Generali

Es würden keine Gespräche mit dem italienischen Versicherer Generali oder einem anderen Unternehmen über M&A Aktivitäten geführt, teilte GAM am Dienstagabend mit.

Wie bereits erwähnt, werde der Verwaltungsrat "immer Optionen prüfen, um den Wert für Aktionäre und andere Interessengruppen zu maximieren", heisst es in der Mitteilung. Mit der Ernennung von Peter Sanderson zum CEO im vergangenen Monat konzentriere sich GAM auf die Vereinfachung des Geschäfts und die Verbesserung der Profitabilität.

Zuvor hatte die Nachrichtenagentur Bloomberg geschrieben, Generali habe über die letzten Monate ein potentielles Angebot geprüft und entsprechend Gespräche mit den GAM-Verantwortlichen geführt. Diese Gespräche seien nun aber ohne Einigung beendet worden.

Der Schweizer Vermögensverwalter ist seit einiger Zeit im Turnaround-Modus. Die Krise von GAM begann im vergangenen Jahr, als bekannt wurde, dass ein Fondsmanager wegen unzureichender Sorgfaltspflicht bei einigen seiner Investitionen entlassen wurde. Das Fehlverhalten löste eine Flut von Kundengelder-Rückzügen und die Entlassung von CEO Alex Friedman aus. Die Aktie brach seitdem massiv ein.

GAM-Aktie nach Dementi zu Verkaufsverhandlungen unter Druck

Die Aktien von GAM stehen auch am Mittwoch an der Schweizer Börse unter Druck. Das Dementi der Firma über mögliche Verkaufsgespräche löste bei spekulativ orientierten Anlegern Verkäufe aus.

Die Aktie des Assetmanagers steht zum Handelsschluss mit 3,42 Prozent im Minus bei 3,45 Franken - so tief wie seit rund zwei Monaten nicht mehr. Seit Jahresanfang hat die GAM-Aktie damit rund zehn Prozent verloren nach einem Kurseinbruch um 75 Prozent im Jahr zuvor.

Die Aktienverkäufer seien enttäuscht, dass die Firma nicht verkauft werde, sagt ein Händler. "Viele haben darauf spekuliert, dass sie bei einem Verkauf einen schönen Gewinn machen könnten und sehen nun ihre Felle den Bach runterschwimmen", sagt ein Händler. Dies kippten daher ihre Titel aus den Depots.

Zürich (awp)

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Bildquelle: GAM