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Gerichtsentscheid 07.12.2018 17:21:44

Fresenius muss Akorn definitiv nicht übernehmen - Akorn-Aktie knickt ein

Fresenius muss Akorn definitiv nicht übernehmen - Akorn-Aktie knickt ein

Der Delaware Supreme Court entschied wie schon zuvor die untergeordnete Instanz, dass das DAX-Konzern Fresenius die 4,75 Milliarden US-Dollar schwere Übernahme im April mit Verweis auf gravierende Verstösse des Akorn-Managements zu Recht aufgekündigt hatte. Gegen dieses Urteil ist keine Berufung mehr möglich. Damit ist die seit Monaten andauernde Hängepartie für Fresenius beendet.

Anfang Oktober hatte bereits der Court of Chancery in Delaware zu Gunsten des Bad Homburger Konzerns entschieden und verkündet, dass Fresenius Akorn nicht übernehmen muss. Gegen dieses erstinstanzliche Urteil war Akorn erwartungsgemäss in Berufung gegangen. Die Berufungsanhörung vor dem Delaware Supreme Court fand am 5. Dezember statt.

Eigentlich hatte Fresenius mit Akorn grosse Pläne und wollte mit dem Zukauf die auf Infusionsprodukte und klinische Ernährung spezialisierte Sparte Kabi stärken und neue Vertriebswege in den USA erschliessen. Anfang des Jahres sah sich Fresenius nach anonymen Hinweisen allerdings veranlasst, eine unabhängige Untersuchung wegen mutmasslicher Verstösse bei Akorn gegen FDA-Vorgaben einzuleiten. Die Untersuchung lieferte laut Fresenius Belege für entsprechendes Fehlverhalten. Infolgedessen blies Fresenius die geplante Übernahme, die die bislang zweitgrösste der Unternehmensgeschichte geworden wäre, ab.

Akorn klagte daraufhin jedoch auf Vollzug der Übernahme, so dass schliesslich die Gerichte entscheiden mussten.

Die Akorn-Aktie bricht im NASDAQ-Handel am Freitag um rund 30 Prozent auf 3,88 US-Dollar ein.

DJG/brb/jhe

Dow Jones Newswires

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Bildquelle: Fresenius,Casimiro PT / Shutterstock.com

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