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15.06.2022 12:03:39

Flughafen Zürich will nachhaltiges Holz-Terminal bauen

Zürich (awp) - Das Dock A am Flughafen Zürich soll in zehn Jahren aus Holz bestehen. Der Flughafenbetreiber will damit neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit setzen. Das Bauprojekt inklusive eines neuen Towers soll 700 Millionen Franken kosten.

Nach über 35 Jahren Betrieb müsse das Dock ersetzt werden, teilte der Flughafen Zürich am Mittwoch mit. Die Ausschreibung für den Neubau hat das Projekt "Raumfachwerk" um den renommierten dänischen Architekten Bjarke Ingels gewonnen.

Das neue Dock werde auf den Passagierebenen zum Grossteil aus nachhaltigem Holz gebaut. Für ein Terminalgebäude dieser Grösse sei dies weltweit einmalig, heisst es. Das Dach soll zudem den Blick zum Himmel freigeben und der Tower wie ein Kirchturm auf einem Dorfplatz emporragen.

Weiterer Schritt zu "Netto Null CO2"

Dabei soll die gesamte Fläche des Terminaldachs sowie des Docks für Solarzellen genutzt werden. Gleich zwei Drittel des jährlichen Strombedarfs für das Dock würden so abgedeckt. Der Neubau soll somit entscheidend dazu beitragen, die CO2-Ziele des Flughafens zu erreichen. Bekanntlich will dieser bis 2050 das Ziel "Netto Null CO2" erreichen.

Für die Passagiere soll der Aufenthalt im neuen Dock zudem angenehmer werden. Der Flughafen verspricht grosse Fensterfronten für eine verbesserte Sicht aufs Vorfeld und grosszügige Wartezonen. Zudem werde das Gastro- und Detailhandelangebot erweitert.

Zürcher Architekten beteiligt

Der Baustart ist für 2030 geplant. Das heutige Dock A bleibe weiter in Betrieb, da rund ein Drittel der Passagiere hier abfliege oder ankomme. Nach Fertigstellung des Neubaus nördlich des heutigen Docks soll der Betrieb dann nahtlos überführt werden und im Anschluss das alte Dock abgebaut werden.

Hinter dem Siegerteam "Raumfachwerk" stehen neben dem Architekten Bjarke Ingels und seinem Architekturbüro BIG auch das auf Flughäfen spezialisierte US-Büro HOK. Aber auch das Zürcher Architekturbüro 10:8 ist an dem Projekt beteiligt. Letzteres hat etwa den Umbau des Bahnhofs Oerlikon gestaltet.

jl/tv


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