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Informatikpanne 15.06.2022 15:52:39

Flughafen Zürich-Aktie steigt: Flughäfen in Genf und Zürich nehmen Betrieb nach Panne wieder auf - Holz-Terminal geplant

Flughafen Zürich-Aktie steigt: Flughäfen in Genf und Zürich nehmen Betrieb nach Panne wieder auf - Holz-Terminal geplant

Der Luftverkehr in der Schweiz ist am Mittwoch durch eine IT-Störung bei der Flugsicherung Skyguide stundenlang lahmgelegt worden.

Wegen eines Netzwerkfehlers musste der Luftraum ausgerechnet in der Morgenwelle gesperrt werden. Rund 100 Flüge wurden annulliert oder umgeleitet. Tausende Passagiere waren betroffen.<!--sh_smart_ad_10206-->

Die Störung wurde gegen 4 Uhr morgens festgestellt, wie Skyguide bekannt gab. Aus diesem Grund wurde der Luftraum aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Flughäfen Zürich und Genf waren damit lahmgelegt. Es konnten weder Flugzeuge starten noch landen. Auch Überflüge über die Schweiz waren nicht möglich.

Laut einer Skyguide-Sprecherin mussten vorübergehend andere Flughäfen angeflogen werden. In der Schweiz war dies der Flughafen Basel, welcher der französischen Flugsicherung untersteht. Im Ausland seien die Maschinen an den nächsten Flughafen umgeleitet worden.

Tausende Reisende betroffen

Am Flughafen Zürich wurden 77 Flüge gestrichen und 15 Flieger landeten anderswo. In Genf warteten 2000 Menschen auf ihre Maschine. Laut dem Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) wurden rund 80 Flüge umgeleitet, wie es auf Anfrage hiess.

Bei der Swiss wurden bis am Mittag 30 Kurzstreckenflüge von und nach Zürich und Genf annulliert. Davon waren rund 6400 Passagiere betroffen. Für diese Kunden suchte die Swiss nach Lösungen, beispielsweise in Form von Umbuchungen. Zu den finanziellen Auswirkungen wollte sich die Lufthansa-Tochter nicht äussern.

Auch der Flugverkehr am EuroAirport Basel-Mulhouse war wegen der Panne bei Skyguide und der damit verbundenen Sperrung des Schweizer Luftraums vorübergehend stark betroffen, wie es auf Anfrage hiess.

Am Flughafen Bern waren Flüge nach Instrumentenflugregeln (IFR) ebenfalls nicht möglich. Da in Bern Belp aber am Morgen keine Linienflüge geplant waren, war dieser Flughafen nicht betroffen.

Ab 8.30 Uhr Luftraum wieder offen

Ab 8.30 Uhr war die Störung bei Skyguide behoben und der Luftraum wurde wieder geöffnet. Es könne aber den ganzen Tag über noch Verspätungen von Flügen geben, sagte die Skyguide-Sprecherin. Sofern das Netzwerk keine weiteren Probleme mache, sollte der Flugbetrieb am (morgigen) Donnerstag wieder normal laufen.

Der Flughafen Zürich gab bekannt, dass seit 10 Uhr der Flugbetrieb wieder auf voller Kapazität laufe. Aber "wir empfehlen Passagieren weiterhin, sich bei ihrer Airline über den Status ihres Fluges zu informieren", schrieb der grösste Airport des Landes.

Die Swiss nahm den Flugbetrieb schrittweise wieder auf. Die Airline erklärte aber, dass es noch zu Unregelmässigkeiten kommen könne.

Netzwerkfehler Ursache der Störung

Die Ursache für die stundenlange IT-Störung war ein Netzwerkfehler, wie die Skyguide-Sprecherin sagte: "Ein Cyberangriff ist definitiv ausgeschlossen."

Der Netzwerkfehler sei im Skyguide-Rechenzentrum in Genf aufgetreten. Und weil der Fehler im Netzwerk aufgetreten sei, habe das zweite Skyguide-Zentrum in Dübendorf den Betrieb nicht überbrücken können, hiess es weiter. Deshalb habe die Flugsicherung entschieden, aus Sicherheitsgründen den ganzen Luftraum zu sperren, sagte die Skyguide-Sprecherin.

Die grösste Störung in der 100-jährigen Skyguide-Geschichte rief auch die Behörden auf den Plan: Beim BAZL hiess es auf Anfrage von Keystone-SDA, das Verkehrsdepartement Uvek verlange von Skyguide einen Bericht über die Ursachen der Schliessung des Luftraums, die getroffenen Massnahmen und eine Analyse.

Flughafen Zürich will nachhaltiges Holz-Terminal bauen

Das Dock A am Flughafen Zürich soll in zehn Jahren aus Holz bestehen. Der Flughafenbetreiber will damit neue Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit setzen. Das Bauprojekt inklusive eines neuen Towers soll 700 Millionen Franken kosten.

Nach über 35 Jahren Betrieb müsse das Dock ersetzt werden, teilte der Flughafen Zürich am Mittwoch mit. Die Ausschreibung für den Neubau hat das Projekt "Raumfachwerk" um den renommierten dänischen Architekten Bjarke Ingels gewonnen.

Das neue Dock werde auf den Passagierebenen zum Grossteil aus nachhaltigem Holz gebaut. Für ein Terminalgebäude dieser Grösse sei dies weltweit einmalig, heisst es. Das Dach soll zudem den Blick zum Himmel freigeben und der Tower wie ein Kirchturm auf einem Dorfplatz emporragen.

Weiterer Schritt zu "Netto Null CO2"

Dabei soll die gesamte Fläche des Terminaldachs sowie des Docks für Solarzellen genutzt werden. Gleich zwei Drittel des jährlichen Strombedarfs für das Dock würden so abgedeckt. Der Neubau soll somit entscheidend dazu beitragen, die CO2-Ziele des Flughafens zu erreichen. Bekanntlich will dieser bis 2050 das Ziel "Netto Null CO2" erreichen.

Für die Passagiere soll der Aufenthalt im neuen Dock zudem angenehmer werden. Der Flughafen verspricht grosse Fensterfronten für eine verbesserte Sicht aufs Vorfeld und grosszügige Wartezonen. Zudem werde das Gastro- und Detailhandelangebot erweitert.

Zürcher Architekten beteiligt

Der Baustart ist für 2030 geplant. Das heutige Dock A bleibe weiter in Betrieb, da rund ein Drittel der Passagiere hier abfliege oder ankomme. Nach Fertigstellung des Neubaus nördlich des heutigen Docks soll der Betrieb dann nahtlos überführt werden und im Anschluss das alte Dock abgebaut werden.

Hinter dem Siegerteam "Raumfachwerk" stehen neben dem Architekten Bjarke Ingels und seinem Architekturbüro BIG auch das auf Flughäfen spezialisierte US-Büro HOK. Aber auch das Zürcher Architekturbüro 10:8 ist an dem Projekt beteiligt. Letzteres hat etwa den Umbau des Bahnhofs Oerlikon gestaltet.

An der SIX notierten Papiere von Flughafen Zürich letztlich um 2,94 Prozent höher bei 153,90 Franken.

Zürich/Genf (awp/sda) <!--sh_smart_ad_10207-->


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