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Kein relevanter Erfolg 16.12.2019 17:56:36

Entwicklung von Fevipiprant - Novartis-Aktien nach enttäuschenden Studien-Daten volatil

Entwicklung von Fevipiprant - Novartis-Aktien nach enttäuschenden Studien-Daten volatil

Die Daten der beiden Phase-III-Studien LUSTER 1 und 2 würden die weitere Entwicklung des Produktkandidaten Fevipiprant nicht unterstützen, teilte der Basler Pharmakonzern Novartis am Montag mit. Vielmehr habe Fevipiprant (QAW039) in den beiden Studien keinen klinisch relevanten Erfolg erzielt.

Der Kandidat wurde zur Behandlung von Patienten eingesetzt, die trotz der Einnahme inhalierbarer Kortikosteroide in mittlerer bis hoher Dosierung (ICS) an unzureichend kontrollierbarem mittelschweren bis schweren Asthma litten.

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Novartis-Aktien nach enttäuschenden Studien-Daten unentschlossen

Anleger können sich am Montag nicht für oder gegen Novartis-Aktien entscheiden. Die Nachricht veranlasste einige Analysten zu einer prompten Kurszielsenkung.

Zum Handelsende wiesen die Novartis-Titel an der Schweizer Börse nun ein Plus von 0,35 Prozent auf 91,53 Franken aus, nachdem sie im frühen Handel noch auf rotem Terrain notierten.

Bei Vontobel hat Analyst Stefan Schneider sein Kursziel um zwei auf 84 Franken gesenkt. Die Nachrichten müssten in einem breiteren Kontext gesehen werden, meint er, immerhin sei Fevipiprant einer der Eckpfeiler in der Asthma-Strategie des Pharmariesen. Er entferne daher seine Spitzenumsatz-Erwartung für den Produktekandidaten aus seinem Bewertungsmodell. Gleichzeitig senke er seine Spitzenumsatz-Erwartung für den Produktekandidaten QVM149 und trage damit dem fehlenden Synergiepotenzial in der Asthma-Franchise von Novartis Rechnung. Bei QVM149 handelt es sich um eine inhalierbare Kombination bei Patienten mit unkontrolliertem Asthma.

Auch Eric Le Berrigaud von Bryan Garnier entfernt Fevipiprant aus seinem Bewertungsmodell und senkt entsprechend seinen Fair Value der Novartis-Aktie auf 107 von 108 Franken. Bei Goldman Sachs ändert Analyst Keyur Parekh zwar nichts an seinem Modell, merkt aber an, dass der Rückschlag sich negativ auf die Stimmung auswirke. Ganz überrascht sei er aber nicht, da schon zwei andere Studien mit dem Kandidaten im Oktober nicht den gewünschten Erfolg gezeigt hätten.

Von dem 2-prozentigen Kursrücksetzer, den der JPMorgan-Analyst erwartet hatte, sind die Aktien aber weit entfernt.

Basel (awp)

hr/uh

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Bildquelle: Gil C / Shutterstock.com,Novartis,Keystone

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