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Tausch geplant 25.06.2019 09:57:37

E.ON will mit Zugeständnissen Bedenken gegen innogy-Deal überwinden

E.ON will mit Zugeständnissen Bedenken gegen innogy-Deal überwinden

Die Vorschläge sähen Verkäufe im ungarischen Stromkunden-Geschäft sowie des Strom- und Gaskundengeschäfts von innogy in Tschechien vor, sagte ein Unternehmenssprecher am Dienstag. In Deutschland wolle sich E.ON von 260 000 Kunden trennen, die Heizstrom beziehen. Zudem will der Konzern 32 Ladestationen für Elektroautos an Autobahnen verkaufen.

E.ON und der bisherige Rivale RWE hatten einen umfangreichen Tausch ihrer Geschäftsfelder vereinbart. E.ON will dabei die Energienetze und das Endkundengeschäft von innogy übernehmen. Dieser Teil des Deals wird derzeit von Brüssel intensiv geprüft. Die Wettbewerbshüter untersuchen unter anderem, ob den Stromkunden Preiserhöhungen drohen. Die Übergabe des Ökostrom-Geschäfts von E.ON und innogy an RWE haben sie bereits genehmigt.

Die EU-Kommission werde jetzt Marktteilnehmer auffordern, zu den Vorschlägen Stellung zu nehmen, hatte E.ON-Chef Johannes Teyssen nach Unternehmensangaben am Montag in Berlin gesagt. Das sei ein Standardverfahren. E.ON erwartet den Abschluss der innogy-Übernahme für die zweite Jahreshälfte.

ESSEN (awp international)

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Bildquelle: E.ON,E.ON AG,Patrik Stollarz/AFP/Getty Images