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Oberhalb der Erwartungen 25.03.2020 11:58:46

E.ON-Aktie steigt kräftig: E.ON erhöht trotz Corona-Krise seinen Ausblick - innogy-Squeeze-Out im September

E.ON-Aktie steigt kräftig: E.ON erhöht trotz Corona-Krise seinen Ausblick - innogy-Squeeze-Out im September

Das bereinigte EBIT stieg um 8 Prozent auf 3,235 Milliarden Euro. Das war oberhalb der Erwartungen von Analysten (3,197 Milliarden Euro). Die eigene Prognose, die der Konzern erst im November auf 3,1 bis 3,3 Milliarden Euro angehoben hatte, konnte der Konzern komfortabel erreichen. Unterm Strich wuchs der Überschuss um 2 Prozent auf 1,536 Milliarden Euro, was ebenfalls in der Spanne der Konzern-Erwartungen liegt.

Zwar sei die Energiebranche von der Rezession nicht so hart getroffen wie andere Branchen, betonte E.ON-Chef Johannes Teyssen, dennoch erwarte er "sichtbare Spuren in der Bilanz". So gehe der Energieverbrauch bei Industrie und Gewerbe "spürbar" zurück. "Wir werden alles dafür tun, die Versorgungssicherheit auch in dieser Situation verlässlich aufrecht zu erhalten", bekräftigte Teyssen.

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Da E.ON im Ergebnis erstmals den innogy-Beitrag ausweist, bestätigt der Essener Konzern dennoch seine Dividende und hebt seine Prognose für 2020 deutlich an. Erwartet werden nun ein EBIT zwischen 3,9 und 4,1 Milliarden Euro und ein bereinigter Konzernüberschuss zwischen 1,7 und 1,9 Milliarden Euro. Die Verluste der britischen innogy-Tochter Npower hofft das Unternehmen langfristig auszugleichen. Der Konzernzuwachs zeigte sich auch in der Bilanz - im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 38 Prozent auf 41,484 Milliarden Euro.

Zudem schliesst sich E.ON den anderen deutschen Versorgern bei den Klimazielen an. Bis 2040 will der DAX-Konzern CO2-neutral werden, hat der Vorstand beschlossen.

E.ON verschiebt wegen der Corona-Krise die für den 13. Mai geplante ordentliche Hauptversammlung und damit auch die versprochene Dividendenzahlung von 0,46 pro Aktie. Das Treffen soll nun Mitte Juni stattfinden.

E.ON-Chef erwartet Abschluss des innogy-Squeeze-Outs im September

E.ON rechnet mit dem Abschluss des Squeeze-Outs der verbleibenden innogy-Aktionäre bis Herbst. Er gehe vom Monat September aus, "wenn es keine Überraschung gibt", sagte Konzernchef Johannes Teyssen in einer Telefonkonferenz anlässlich der Vorstellung des Jahresgeschäftsberichts. Bislang gebe es zwar keine Klage von betroffenen Innogy-Anteilseignern, aber er gehe "von der einen oder anderen Klage aus", so Teyssen. So seien bereits 40 bis 50 Widersprüche beim zuständigen Notar registriert. E.ON hatte eine Barabfindung von 42,82 Euro je innogy-Aktie angeboten.

Für E.ON-Aktien geht es aktuell im Xetra-Handel um 4,17 Prozent nach oben auf 8,67 Euro.

DJG/pso/kla

(END) Dow Jones Newswires

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Bildquelle: 360b / Shutterstock.com,E.ON AG