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"Kein Plan-B" 15.08.2019 11:55:45

Drillisch-CEO sieht keinen zusätzlichen Finanzbedarf wegen 5G-Netzbau

Drillisch-CEO sieht keinen zusätzlichen Finanzbedarf wegen 5G-Netzbau

"Wir müssen, die Linien, die wir uns haben einräumen lassen, nur in Teilen nutzen", sagte Dommermuth in einer Telefonkonferenz mit Journalisten. Spekulationen darüber, dass der Mobilfunkanbieter Drillisch den Aufbau eines eigenen Netzes nicht stemmen könne und Frequenzblöcke möglicherweise wieder verkaufen müsse, erteilte der CEO eine Absage. "Ich kenne keinen Plan-B, der sagt wir bauen kein eigenes Netz", sagte er.

Drillisch hatte sich erstmals an der Frequenzauktion beteiligt und wird nun zum vierten Netzbetreiber in Deutschland neben Deutscher Telekom, Vodafone und Telefonica Deutschland (O2). Das Unternehmen hatte sich im Vorfeld von einem Bankenkonsortium Kreditlinien in Höhe von 2,8 Milliarden Euro gesichert. Insgesamt rund 1,07 Milliarden muss Drillisch für die ersteigerten Blöcke auf den Tisch legen, davon 735 Millionen Euro noch im Laufe des Herbstes. Etwa 5 Millionen Euro haben Drillisch und der Mutterkonzern United Internet gemässg ihren Halbjahresberichten im Zusammenhang mit Vorbereitungen für Netzbau veranschlagt und unter anderem deshalb ihre Prognose für das operative Gewinnwachstum gesenkt.

Das Geld sei werde unter anderem für erste Planungen, den Betrieb von Testantennen und Beratungs- sowie Anwaltskosten verwendet, sagte Dommermuth, der beide Unternehmen leitet. Wie teuer der Ausbau des geplanten 5G-Mobilfunknetzes insgesamt sein werde, könne er nicht geben.

FRANKFURT (Dow Jones)

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Bildquelle: A. Hesse,360b / Shutterstock.com