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DocMorris Aktie 4261528 / CH0042615283

Blick in die Bücher 20.01.2026 17:59:00

DocMorris-Aktie rutscht ab: Unternehmen wächst 2025 zweistellig in Lokalwährungen - EBITDA-Ausblick tiefer

DocMorris-Aktie rutscht ab: Unternehmen wächst 2025 zweistellig in Lokalwährungen - EBITDA-Ausblick tiefer

Die Online-Apotheke DocMorris hat im Geschäftsjahr 2025 wie angekündigt ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen erzielt.

Der Verlust beim bereinigten EBITDA könnte allerdings höher ausfallen als bisher in Aussicht gestellt.

Der Aussenumsatz der Gruppe stieg um 9,3 Prozent auf 1,19 Milliarden Franken, wie DocMorris am Dienstag mitteilte. In Lokalwährungen entspricht dies einem Plus von 11,1 Prozent. Damit erreichte das Unternehmen die eigene Zielsetzung eines Wachstums von mehr als 10 Prozent.

E-Rezept als Wachstumstreiber

Im Hauptmarkt Deutschland legten die Erlöse um 9,9 Prozent auf 1,12 Milliarden Franken zu. Bei den rezeptpflichtigen Medikamenten (Rx) stiegen die Verkäufe dabei um 31 Prozent auf 234,8 Millionen Franken. Im vierten Quartal kam es zu einer Beschleunigung des Wachstums, womit das E-Rezept weiterhin der zentrale Wachstumstreiber blieb.

Im Non-Rx-Geschäft in Deutschland stieg der Umsatz 2025 um 5,4 Prozent auf 887,9 Millionen Franken. Auch hier gab es im Schlussquartal eine klare Beschleunigung. Der Bereich besteht neben dem Geschäft mit nicht rezeptpflichtigen Medikamenten aus digitalen Dienstleistungen.

Letztere machen insgesamt zwar noch immer einen kleinen Umsatzanteil aus, wachsen aber besonders stark und gelten als vergleichsweise margenstark. 2025 stiegen die Umsätze hier um 110 Prozent in Lokalwährung, wobei es bei der Telemedizin-Tochter TeleClinic gar ein Plus von 124 Prozent gab.

EBITDA-Guidance eingeengt

Mit den vorgelegten Umsatzzahlen wurden die Erwartungen der Analysten (AWP-Konsens) beim Gruppenumsatz leicht übertroffen. Beim Rx-Geschäft in Deutschland verfehlte DocMorris die Prognosen allerdings.

Zudem passt die Online-Apotheke die Zielsetzung für das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) an. Hier wird neu ein Verlust zwischen 48 Millionen und 52 Millionen Franken in Aussicht gestellt (bisher: -35 bis -55 Mio. Fr.). Die vollständigen Jahreszahlen für 2025 legt DocMorris am 19. März vor.

Zudem hält das Management an seinem Ziel fest, die EBITDA-Gewinnschwelle im Verlauf des Jahres 2026 zu erreichen. Der Break-even beim Free Cashflow wird weiterhin für das Jahr 2027 angestrebt.

Umsatzzahlen belasten

Die Aktie der Online-Apotheke DocMorris stand am Dienstag nach den Umsatzzahlen zum Geschäftsjahr 2025 unter Druck. So schlossen die Anteilsscheine an der SIX 8,60 Prozent tiefer bei 5,90 CHF.

Analysten hatten beim E-Rezept-Geschäft (Rx) mit einer stärkeren Beschleunigung gerechnet. Zudem gibt es Zweifel, ob die finanziellen Mittel auf dem Weg zur Profitabilität ausreichen.

Analysten sehen ihre Erwartungen bei den rezeptpflichtigen Medikamenten trotz weiteren Wachstums verfehlt. In den Kommentaren überwiegt die Enttäuschung darüber, dass DocMorris im Rx-Geschäft hinter den Erwartungen zurückblieb, auch wenn das Unternehmen im OTC-Geschäft und bei den digitalen Services etwas besser abschnitt als erwartet.

Die ZKB äussert zudem Bedenken hinsichtlich der Finanzierung. Sollte es in den Jahren 2026 und 2027 nicht zu einem deutlich stärkeren Wachstum im Rx- und OTC-Geschäft kommen, könnte die Liquidität laut dem zuständigen Analysten gegen Ende 2027 unter Druck geraten. Zwar seien 2026 nur rund 22 Millionen Franken an Fremdkapital zurückzuzahlen, doch hielten ein anhaltend negativer EBITDA und ein negativer Cashflow aus dem Rx-Geschäft das Gesamtrisiko hoch.

Zusätzlicher finanzieller Spielraum durch die ausstehende Wandelanleihe setze zudem einen deutlich höheren Aktienkurs voraus, so der ZKB-Experte weiter. Der geschätzte Wert von rund 200 Millionen Franken für die Telemedizin-Tochter TeleClinic liesse sich demnach nur über einen (Teil-)Verkauf realisieren.

Weiter zuversichtlich zeigt sich Octavian. Zwar wird auch dort das moderate Rx-Wachstum im vierten Quartal als enttäuschend bezeichnet. Die im Schlussquartal angepasste Marketingstrategie dürfte ihre positiven Effekte jedoch erst in den kommenden Quartalen entfalten. Entsprechend sieht Octavian DocMorris weiter auf Kurs Richtung Profitabilität und bestätigt die Kaufempfehlung.

jl/ra

Steckborn (awp)

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Bildquelle: Tobias Zeit 2016 / DocMorris,Ralf Liebhold / Shutterstock.com

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