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Sponsored Post 06.09.2019 07:00:00

Digitalisierung im Private Banking fördert ETF-Einsatz

Digitalisierung im Private Banking fördert ETF-Einsatz

Das Schweizer Private Banking befindet sich im Wandel. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Ursachen: Zum einen führen verschärfte regulatorische Anforderungen dazu, dass die Kosten der Kreditinstitute steigen. Zum anderen müssen Banken Einschnitte auf der Ertragsseite hinnehmen, etwa weil Ertragsströme durch den Wegfall von Retrozessionen versiegen. Vor diesem Hintergrund setzen die Institute im Private Banking zunehmend auf weitgehend standardisierte und automatisierte Modelle mit fixen Gebühren.

Die Digitalisierung schafft zunehmend die Voraussetzungen zur Standardisierung und Automatisierung im Private Banking. Möglichkeiten dazu, Prozesse zu vereinheitlichen und dadurch effizienter zu gestalten, bieten sich zum einen bei der Aufteilung des Vermögens auf Anlageklassen und Märkte im Rahmen der Asset Allokation. Zum anderen lässt sich auch das Risikomanagement, das angesichts erhöhter Komplexität am Kapitalmarkt immer wichtiger wird, zunehmend standardisieren. Beides trägt entscheidend dazu bei, Kosten zu optimieren sowie die Qualität und den Mehrwert für Endkunden zu erhöhen.

Asset Manager können sich im Zuge der Digitalisierung im Schweizer Private Banking als Sparringpartner positionieren. Dies in zweierlei Hinsicht: Erstens hat das Geschäft eines Vermögensverwalters seit geraumer Zeit in weiten Teilen mit Informationsverarbeitung zu tun. Inzwischen sind Skaleneffekte und eine überlegene Technologie-Plattform entscheidende Merkmale, durch die führende Anbieter sich vom breiten Markt abheben. Insofern sind Asset Manager gut beraten, sich mindestens genauso stark als Technologieunternehmen zu betrachten wie als Finanzdienstleister. Zweitens im Hinblick auf passende Bausteine, um standardisierte und automatisierte Modelle möglichst effizient umzusetzen. In dieser Hinsicht eignen indexbasierte Instrumente wie ETFs sich sehr gut. Denn sie bieten intuitiv verständlichen und kostengünstigen Zugang zu den Renditen des breiten Marktes, dank des Börsenhandels eine sehr hohe Liquidität sowie täglich aktuelle und online verfügbare Portfoliobestände.

Im Zuge der Einführung standardisierter und automatisierter Modelle mit fixen Gebühren im Schweizer Private Banking kommen vor allem auch zunehmend Obligationen-ETFs zum Einsatz. Denn sie ermöglichen innerhalb der Obligationen-Quote effizient zusätzliche Marktsegmente zu erschliessen, die renditeträchtiger sind als Core-Bonds. Dazu gehören etwa Unternehmens- und Schwellenländer-Bonds. Anders als einzelne Obligationen, bei denen Transaktionen in erster Linie ausserbörslich ablaufen, werden Obligationen-ETFs an Börsen gehandelt - und zwar sowohl am Primär- als auch am Sekundärmarkt. Auf diese Weise bieten sie eine zusätzliche Liquiditätsschicht. Investitionen sind auch mit geringeren Anlagesummen möglich, während bei Einzelemissionen vermehrt ausschliesslich grosse Lose zum Zuge kommen. Des Weiteren schätzen Private Banker die intuitive Verständlichkeit, besonders hohe Transparenz, günstige Kosten und die hohe Flexibilität, wie bei ETFs insgesamt.

In jüngster Zeit sind im Private Banking vor allem auch Obligationen-ETFs mit eingebauter Währungsabsicherung immer stärker gefragt. Denn das geldpolitische Umfeld hat sich in den vergangenen Wochen gewandelt: Die Europäische Zentralbank und die US-Notenbank Fed haben angedeutet, weiterhin eine lockere Richtung zu verfolgen - mit möglichen Zinssenkungen und zusätzlichen Quantitative-Easing-Massnahmen. Zudem herrscht Unsicherheit an den Märkten hinsichtlich der weiteren konjunkturellen Entwicklung. Vor diesem Hintergrund hat der Schweizer Franken in den vergangenen Wochen gegenüber Euro und Dollar zugelegt - ein Trend, der aufgrund des geldpolitischen und konjunkturellen Umfeldes durchaus anhalten könnte.

Dies stellt auch Schweizer Private Banker vor Herausforderungen. Denn zum einen halten sie wie erwähnt nach Möglichkeiten Ausschau, um Engagements in den globalen Obligationenmärkten auszubauen und breiter aufzustellen. Zum anderen nehmen Währungsrisiken zu, wenn der Franken gegenüber anderen Währungen weiter zulegt. Vor diesem Hintergrund steigt die Nachfrage nach Möglichkeiten, um währungsgesichert in die globalen Obligationsmärkte investieren zu können. Dies lässt sich mit Hedges umgehen. Insofern werden währungsgesicherte Obligationen-ETFs gleich mehreren Trends im Schweizer Private Banking gerecht.

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Bildquelle: iShares

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