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29.08.2019 10:25:00

Dialog Semiconductor: Zwei Gründe für die Outperformance

Chip-Aktien gelten als grosser Verlierer des Handelsstreits. Dass es aber Ausnahmen gibt, beweist aktuell Dialog Semiconductor. Der europäische Chipkonzern hat besser als erwartete Quartalszahlen geliefert und die Aktie steckt aktuelle Zoll-Eskalation gut weg. CEO Dr. Jalal Bagherli verrät, woher die Outperformance kommt.Seit dem Trump-Tweet vom 1. August, der neue Zölle androhte, konnte die Aktie von Dialog Semiconductor 1,2 Prozent hinzugewinnen. Zum Vergleich: Der breite Philadelphia Semiconductor Index verlor im gleichen Zeitraum rund fünf Prozent. Im Gespräch mit Dialog-Vorstand Dr. Jalal Bagherli stellen sich zwei Gründe für die Outperformance heraus: ein Deal mit Apple und Europa als Standort.Der Apple DealBereits im Oktober wurde der 300 Millionen Dollar schwere Deal mit Apple geschlossen. Er umfasst Lizenzen, geistiges Eigentum sowie Standorte samt Mitarbeitern. Zeitgleich hat sich Apple zur Abnahme weiterer Chips von Dialog verpflichtet und 300 Millionen Dollar als Anzahlung für künftige Lieferungen geleistet.„In der neusten iPhone-Generation wird Apple zwar seine eigenen Main-PMICs (Chips für Power Management) entwickeln. Doch jedes neue iPhone wird in diesem Jahr zwei Sub-PMICs von Dialog haben – in der Zukunft potenziell sogar noch mehr“, erklärt der Dialog-Vorstand den Deal. „Das Wachstum stammt zudem nicht nur vom iPhone, sondern auch von Macs, Tablets oder AirPods.“ Und es war genau dieses Wachstum mit neuen Apple-Chips, das Dialog im zweiten Quartal verdreifachen konnte.Europa als StandortZudem setzt der Handelsstreit Dialog nur bedingt zu. „Im zweiten Quartal gab es für uns keine grossen Auswirkungen, obwohl wir Geschäfte mit Huawei machen“, sagte Bagherli. „Der chinesische Markt entwickelte sich im ersten Quartal zwar schwächer. Im zweiten Quartal liess sich jedoch eine Erholung feststellen, die sich in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen sollte. Im Grossen und Ganzen bleiben wir eine europäische Firma, deren Technologie von US-Verboten kaum berührt wird.“„Wir sehen unverändert hohe Chancen auf dem asiatischen Markt und haben daher auch in die Region investiert. So wurden beispielsweise Entwicklungszentren in Tokyo, in China oder Taiwan aufgebaut. Fest steht, wir sind fest verwurzelt in Region und sprechen uns daher auch für einen freien Welthandel ohne Verbote aus“, sagt Bagherli mit Blick auf die Zukunft.
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