<
News + Analysen
News + Adhoc
Analysen
Kursziele
>
<
Unternehmen
Termine
Profil
>
<
zugeh. Wertpapiere
Strukturierte Produkte
>
"Kein Fehlverhalten" 06.12.2018 16:36:37

Deutsche Bank geht nach Geldwäsche-Razzia in die Offensive

Deutsche Bank geht nach Geldwäsche-Razzia in die Offensive

"Bislang sind wir uns keines Fehlverhaltens unsererseits bewusst, wir warten die Schlussfolgerungen der Staatsanwälte ab", sagte Finanzvorstand James von Moltke am Donnerstag dem Sender CNBC in Frankfurt. Der amtierende Vorstand habe massiv in die Verbesserung interner Kontrollsysteme und die Überprüfung von Kunden investiert.

Die in den Fall verwickelte ehemalige Tochter auf den Britischen Jungferninseln hatte die Deutsche Bank im März dieses Jahres verkauft. Von Moltke betonte, es habe sich um eine "sehr kleines Geschäft mit sehr wenigen Kunden" gehandelt. Der Finanzchef bekräftigte, die Bank kooperiere umfassend mit den Behörden.

Am vergangenen Donnerstag und Freitag hatten Staatsanwälte und Steuerfahnder unter anderem die Deutsche-Bank-Zentrale in Frankfurt durchsucht. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt begründete die Aktion mit dem Verdacht, dass Mitarbeiter des Geldhauses Kunden halfen, sogenannte Off-Shore-Gesellschaften in Steueroasen zu gründen, um Steuern zu hinterziehen und Gelder zu waschen.

Konkret richten sich die Ermittlungen gegen zwei 50 bzw. 46 Jahre alte Mitarbeiter des Geldhauses. Ihnen wird vorgeworfen, in einigen Fällen pflichtwidrig keine Anzeige auf Geldwäscheverdacht erstattet zu haben, obwohl nach Ansicht der Ermittler dafür ausreichend Anhaltspunkte vorlagen. Die Ermittlungen beziehen sich auf den Zeitraum 2013 bis einschliesslich 2018.

Der Verdacht gegen die Bank-Mitarbeiter ergab sich nach Angaben der Ermittler nach Auswertung von Daten der "Offshore-Leaks" und "Panama Papers" durch das Bundeskriminalamt (BKA). Die "Panama Papers" waren Journalisten zugespielt und im Frühjahr 2016 veröffentlicht worden. Die Unterlagen der panamaischen Anwaltskanzlei Mossack Fonseca enthalten Informationen über Geschäfte mit Briefkastenfirmen./ben/DP/nas

FRANKFURT (awp international)

Weitere Links:


Bildquelle: Philip Lange / Shutterstock.com,Slava2009 / Shutterstock.com,hans engbers / Shutterstock.com,Elpisterra / Shutterstock.com

(Anzeige)Passende Defender Vontis

Defender VONTI (SVSP-BEZEICHNUNG: BARRIER REVERSE CONVERTIBLE (1230)) zeichnen sich durch einen garantierten Coupon, eine Barriere sowie eine - allerdings nur bedingte -Rückzahlung zum Nennwert aus. Falls der Basiswert die Barriere berührt, entfällt der Rückzahlungsanspruch. Die angegebenen Renditen können durch Transaktionskosten geschmälert werden. Weitere Informationen und das Termsheet (Final Terms) mir den rechtlich verbindlichen Konditionen finden Sie hier.

Analysen zu Deutsche Bank AGmehr Analysen

27.11.18 Deutsche Bank Underweight Morgan Stanley
22.11.18 Deutsche Bank Neutral equinet AG
21.11.18 Deutsche Bank Reduce Kepler Cheuvreux
20.11.18 Deutsche Bank Underweight Barclays Capital
20.11.18 Deutsche Bank Neutral Goldman Sachs Group Inc.

Eintrag hinzufügen

Aktien in diesem Artikel

Deutsche Bank AG 8.59 1.62% Deutsche Bank AG

Deutsche Bank am 06.12.2018

Chart

Finanzen.net News

pagehit