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14.07.2019 11:51:00

Daimler, BASF, Krones, Aumann ... - kommen jetzt weitere Gewinnwarnungen aus DAX und Co.?

Vor dem Start der neuen Börsenwoche macht sich ein flaues Gefühl unter den Anlegern breit. Sind die Gewinnwarnungen der vergangenen Tage erst der Anfang einer breiten Welle? Muss mit weiteren Korrekturen der Jahresziele von Unternehmen und entsprechenden Kursverlusten gerechnet werden? Der folgende Wochenausblick beruhigt in gewissem Masse.Den Anlegern ist derzeit mulmig zumute. Während die US-Märkte von Rekord zu Rekord eilen, kommt der deutsche Leitindex DAX einfach nicht in die Pötte und gab zuletzt sogar leicht nach. Am Freitag ging der DAX ging bei 12.323 Punkten ins Wochenende, woraus sich ein Wochenminus von knapp zwei Prozent ergab. Der Aufwärtstrend seit Jahresanfang ist indes weiterhin intakt (siehe Chart unten).Beim MDAX sah die Wochenbilanz mit einem Minus von 0,5 Prozent etwas besser aus. Die Anzahl der Verlierer únter den 102 HDAX-Aktien (DAX, MDAX, SDAX) überwog in der vergangenen Woche die der Gewinner.Die jüngsten Gewinnwarnungen von Unternehmen haben neue Konjunktursorgen geweckt, die auch die Aussicht auf noch mehr Billiggeld der Notenbanken nicht vertreiben konnte. Für kürzerfristig orientierte Investoren bleibe insofern Vorsicht angebracht, schrieb Investmentanalyst Frank Klumpp von der Landesbank Baden-Württemberg. Die saisonal schwachen Börsenmonate stünden schliesslich erst noch bevor.Aktienmarkt zwischen lockerer Geldpolitik und Wirtschaftsabschwächung"Der Aktienmarkt bewegt sich weiter im Spannungsfeld zwischen den unter anderem durch den Handelsstreit ausgelösten Rezessionsrisiken und dem monetären Rückenwind durch die Notenbanken", fuhr Klumpp fort. Bisher habe die US-Notenbank zwischenzeitliche Schwächeanfälle an den Börsen aufgefangen, und auch die Europäische Zentralbank dürfte nach der Nominierung von Christine Lagarde als Präsidentin die expansive und konjunkturstützende Politik von Mario Draghi fortsetzen.Mit Beginn der Berichtssaison jedoch geraten die harten Daten aus den Unternehmen wieder vermehrt ins Blickfeld. Der Chemiekonzern BASF, Autobauer Daimler, der Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller Krones, der Maschinenbauer Aumann und die Deutsche Beteiligungs AG (DBAG) sind fünf Beispiele für Unternehmen, die allein in den vergangenen Tagen ihre Erwartungen zurückgeschraubt haben. Auch die Analysten werden ihre Schätzungen nun kräftig nach unten korrigieren.Weitere Jahresziel-Korrekturen?So blickt auch Analyst Markus Wallner von der Commerzbank skeptisch auf die kommende Woche: "Das Wirtschaftswachstum hat sich weltweit abgeschwächt, und bisher gibt es noch keinerlei Anzeichen für die allgemein für das zweite Halbjahr erwartete Trendwende." Deshalb dürften weitere deutsche Unternehmen ihre Jahresprognosen nach unten korrigieren müssen. Damit werde nun die Qualität der Unternehmensbilanzen zunehmend in den Fokus der Investoren rücken, wobei Kennzahlen wie die Eigenkapitalquote oder das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung und Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wichtig sein dürften.
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Basiswert Valor Fälligkeitstag Maximale Rendite p.a.
BASF SE / Fresenius SE & Co. KGaA / Sanofi S.A. 47335111 31.08.2020 9.63 %