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Neue Regelung 29.06.2022 17:54:00

CS-Aktie tiefer: Credit Suisse-Fonds vereinbart Übertragung von EPFL-Konferenzzentrum an den Bund -- Negativzinsen für Schweizer Privatkunden werden bei CS abgeschafft

CS-Aktie tiefer: Credit Suisse-Fonds vereinbart Übertragung von EPFL-Konferenzzentrum an den Bund -- Negativzinsen für Schweizer Privatkunden werden bei CS abgeschafft

Die Credit Suisse Funds AG und der Rat der Eidgenössischen Technischen Hochschule haben einen frühzeitigen Heimfall des SwissTech Convention Center (STCC) in Ecublens an den Bund vereinbart.

Das betrifft zwei Immobilienfonds der Grossbank.

Das SwissTech Convention Center ist ein Konferenzzentrum auf dem Campus der École polytechnique fédérale de Lausanne (EPFL), sie ist die alleinige Mieterin des Campus. Beide Seiten beurteilen den Schritt als vorteilhaft, teilte die Credit Suisse am Mittwoch mit. Denn das Zentrum konnte bisher nicht profitabel betrieben werden.

In die Transaktion involviert sind die beiden CS-Fonds "Credit Suisse Real Estate Fund LivingPlus" und "Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality", die je zur Hälfte in die Liegenschaften investiert sind. Das Baurechtsgrundstück werde nun zweigeteilt, hiess es weiter.

Das Baurechtsgrundstück mit dem Centre de Logement (Studentenwohnungen, Geschäfte, ein Hotel und ein Parkhaus) bleibe im Eigentum der beiden Fonds. Gleichzeitig wurde der Mietvertrag dafür mit der EPFL um zehn Jahre bis 2054 verlängert.

Das STCC mache für den "Credit Suisse Real Estate Fund LivingPlus" einen Anteil von 2,3 Prozent am gesamten Fondsvermögen aus; für den "Credit Suisse Real Estate Fund Hospitality" betrage der Wert 9,0 Prozent. Die Transaktionssumme belaufe sich auf 139,5 Millionen Franken, was dem Verkehrswert per Ende 2021 entspreche.

Die Transaktion bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates und der eidgenössischen Räte, hiess es weiter. Die Eigentumsübertragung solle zwischen 2024 und 2026 geschehen.

CS schafft Negativzinsen für Schweizer Privatkunden ab

Die Credit Suisse schafft die Negativzinsen für ihre Privatkunden in der Schweiz ab. Die bisher auf der Basis eines "individuellem Schwellenwerts" verhängten Guthabengebühren fallen per Anfang Juli weg, wie die Grossbank am Mittwoch mitteilte.

Die Grossbank schliesst sich damit einigen kleineren Bankinstituten an, welche in der Folge der jüngsten Leitzinserhöhung der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ebenfalls auf die Erhebung von Negativzinsen verzichten. So hatten bereits die Bank Valiant, die Glarner Kantonalbank und die Bank WIR mitgeteilt, ganz auf den "Strafzins" zu verzichten.

Die Credit Suisse habe ihren Privatkunden lange keine Negativzinsen verrechnet, später habe sie die Freigrenze bei 2 Millionen Franken angesetzt, so die Grossbank. Seit dem Frühling 2022 habe die CS dann mit ihren Guthabengebühren eine "flexible Lösung" eingeführt, die die Bank anhand der jeweiligen Kundenbeziehung festlegte. Nun werde die Gebühr per Anfang Juli gestrichen.

Eine Reihe weiterer Banken hatte im Nachgang zum SNB-Entscheid angekündigt, aufgrund der SNB-Leitzinssenkung ihren Negativzins respektive die Guthabengebühren für grosse Vermögen um 0,5 Prozentpunkte auf -0,25 Prozent zu verringern.

Die Schweizerische Nationalbank hatte Mitte Juni ihren Leitzins auf -0,25 Prozent von bisher -0,75 Prozent angehoben. Die Ökonomen der Credit Suisse gehen nun davon aus, dass der Leitzins in der Schweiz noch in diesem Jahr weiter angehoben werde, heisst es in der CS-Mitteilung. Die Aktien der Credit Suisse verloren an der SIX letztlich 2,30 Prozent auf 5,596 Franken.

Zürich (awp)


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