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Tiefere Dividende 10.02.2020 18:02:00

Comet erzielt 2019 mit weniger Umsatz stabilen Gewinn - Aktie profitiert

Comet erzielt 2019 mit weniger Umsatz stabilen Gewinn - Aktie profitiert

An die Aktionäre soll eine tiefere Dividende bezahlt werden.

Für das Gesamtjahr resultierte ein Umsatz von 371,6 Millionen Franken verglichen mit 436,4 Millionen im Vorjahr. Damit sei der Wert aber über der erwarteten Bandbreite von 350 bis 370 Millionen Franken gelegen, teilte Comet am Montag mit. 2019 sei ein schwieriges Jahr gewesen. Die ersten drei Quartale seien insbesondere von der Abkühlung im Halbleitermarkt geprägt gewesen. Erst im vierten Quartal habe die Nachfrage wieder markant angezogen.

Substantielle Einsparungen wirkten sich laut Mitteilung zusammen mit der verbesserten Kapazitätsauslastung und dem Wegfall von Einmalkosten aus dem Vorjahr positiv auf die Profitabilität aus. Die EBITDA-Marge stieg auf 10,8 Prozent von 9,8 Prozent im Vorjahr und lag damit deutlich über der erwarteten Bandbreite von 7,0 bis 8,5 Prozent. Gleichzeitig seien Investitionen in neue Projekte aufrecht erhalten worden.

Verbesserung 2020 erwartet

Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 12,0 Millionen verglichen mit 12,3 Millionen im Vorjahr. Der Free Cash Flow stieg auf 30,1 Millionen von 0,8 Millionen.

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 23. April 2020 eine Dividende von 1,00 Franken pro Aktie nach 1,20 Franken im Vorjahr. Dies entspricht einer Ausschüttung von 65 Prozent (VJ 75%).

Einen konkreten Ausblick auf das laufende Jahr machte das Unternehmen in der Mitteilung nicht. Die Signale von Kunden aus dem Halbleitermarkt gepaart mit einem hohen Auftragsbestand (+20%) würden aber immerhin auf eine Verbesserung für das laufende Jahr hinweisen, heisst es in der Mitteilung.

Die detaillierten Zahlen werden am 19. März veröffentlicht.

Comet-Aktien nach Jahreszahlen gesucht

Die Aktien der Comet-Gruppe wecken am Montag im frühen Handel das Kaufinteresse der Anleger. Das Technologieunternehmen hat Ergebnisse über den Erwartungen präsentiert und ist laut Analysten nach der Neuausrichtung auf Kurs.

Die Titel der Comet Holding notierten zum Ertönen der Schlussglocke am Montag im Schweizer Handel 7,23 Prozent fester bei 132 Franken.

Die Bank Vontobel bewertet die Ergebnisse als "ermutigend", da sie auf Fortschritte bei der Umsetzung der strategischen Neuausrichtung hindeuten würden. Obwohl die Auswirkungen des Coronavirus noch ungewiss seien und die Chip-Nachfrage vorübergehend beeinflussen könnten, sei der um 20 Prozent höhere Auftragsbestand ein weiteres positives Zeichen, um das "Buy"-Rating zu bestätigen. Das Kursziel von Vontobel liegt bei 147 Franken.

Etwas vorsichtiger klingt es bei der ZKB. Grundsätzlich seien die Zahlen zum Jahresergebnis 2019 ein Ausdruck dafür, dass Comet ein "turbulentes Jahr mit einem erfreulichen Ende" hinter sich habe. Das neue Führungsteam habe die Zeichen der Zeit erkannt, der Weg sei jedoch noch weit: "Die Fehlentscheide der vergangenen Jahre lassen sich nicht in kurzer Zeit beheben", heisst es in einem ersten Kommentar.

Gleichzeitig nehme die aktuelle Bewertung der Aktien aber auch einen Teil der Stabilisierung vorweg. Daher rät die ZKB nur Investoren mit einem langfristigen Anlagehorizont und einer überdurchschnittlichen Risikofähigkeit zu einem verstärkten Engagement im Titel.

sig/uh

Flamatt (awp)

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Bildquelle: COMET Group ,zvg

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