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06.02.2020 10:15:00

Cancom: Kursrutsch nach Zahlen - das sind die Gründe

Für die Aktionäre von Cancom startete der heutige Börsentag mit einem kleinen Schock. Denn die vorläufigen Geschäftszahlen des Münchner Cloud-Spezialisten zeugen von einem leicht schwächeren Wachstum. Anleger reagierten mit Gewinnmitnahmen.Gegen Jahresende fielen die Wachstumsraten nicht mehr ganz so stark aus. Im vierten Quartal 2019 legte der Umsatz im Vergleich noch um rund zwölf Prozent zu. Beim bereinigten EBITDA belief sich die Steigerung auf knapp zehn Prozent.Im Gesamtjahr wuchs das bereinigte EBITDA um 16,7 Prozent auf 134 Millionen Euro, der Konzernumsatz kletterte um 18,9 Prozent auf 1,64 Milliarden Euro. Analysten hatten mit einem bereinigten EBITDA von 132 Millionen Euro und einem Umsatz von 1,66 Milliarden Euro gerechnet. Wachstumsimpulse durch ZukaufNachdem Cancom Anfang Dezember 174 Millionen Euro über den Kapitalmarkt schöpfte (DER AKTIONÄR berichtete), rechnet Berenberg-Analyst Gustav Froberg noch in diesem Quartal mit der Übernahme eines europäischen Unternehmens aus dem Cloud-Bereich. So könnte Cancom sein Portfolio weiter ausbauen und seine Position im Markt festigen.Froberg nimmt in seiner Studie Bezug auf eine Aussage des Cancom-Managements, welches angab pro einhundert Millionen in Zukäufe investiertes Kapital, den operativen Gewinn um zehn Millionen steigern zu können. Sollte dieses Verhältnis auch in der Zukunft gelten und der IT-Dienstleister zukaufen, so wäre eine deutliche Steigerung des Gewinns sicher.
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