Calida Aktie 12663946 / CH0126639464
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| Rechtsstreit |
14.09.2026 15:20:00
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Calida-Aktie zieht kräftig an: Unternehmen nach Lafuma-Verkauf zu Schadenersatz in Millionenhöhe verurteilt
Die Calida Group ist im Streit um den Verkauf ihrer Gartenmöbelsparte Lafuma Mobilier zu Schadenersatz von rund 6,4 Millionen Euro verurteilt worden.
Peugeot Frères hatte ursprünglich 39 Millionen Euro gefordert. Die Ansprüche stehen im Zusammenhang mit dem Kaufvertrag vom 30. Juli 2024, mit dem Lafuma Mobilier an die französische Peugeot-Holding verkauft wurde. Zu den konkreten Gründen für die Forderung wurden bislang keine Angaben gemacht.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und kann angefochten werden. Calida will den Entscheid nun prüfen und anschliessend über mögliche Rechtsmittel entscheiden.
Sollte das Urteil Bestand haben, würde die Schadenersatzzahlung das Ergebnis von Calida in entsprechender Höhe belasten. An der Prognose für das laufende Jahr hält der Wäschehersteller dennoch fest. Für 2026 erwartet die Gruppe weiterhin eine um die Schadenersatzzahlung bereinigte operative EBIT-Marge von mehr als 6 Prozent des Umsatzes.
Calida hatte die Forderungen von Peugeot Frères nach Bekanntwerden der Klage im März 2025 vollständig zurückgewiesen und sie als "schwer nachvollziehbar" bezeichnet. Lafuma Mobilier gehörte seit 2013 zur Calida Group. Mit dem Verkauf trennte sich das Unternehmen von der Gartenmöbelmarke und konzentrierte sich stärker auf sein Kerngeschäft mit Unterwäsche und Lingerie.
Zeitweise steigt die Calida-Aktie an der SIX um 3,58 Prozent auf 13,90 Franken.
an/to
Sursee (awp)
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