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Handel eröffnet 15.09.2021 22:09:00

Börsengang in New York: On stösst beim Börsengang auf grosses Interesse und startet weit über dem Ausgabepreis

Börsengang in New York: On stösst beim Börsengang auf grosses Interesse und startet weit über dem Ausgabepreis

Der Börsengang des Schweizer Laufschuh-Herstellers On Holding in New York ist bei Investoren auf reges Interesse gestossen.

Das Unternehmen On aus Zürich platzierte in der Nacht auf Mittwoch 31,1 Millionen Class-A-Aktien zu 24 Dollar und damit teurer als geplant: Ursprünglich wurde ein Ausgabepreis von 18 bis 20 Dollar angepeilt.

Der Sprung an die New York Stock Exchange spülte dem Sportausrüster 746,4 Millionen Dollar in die Kasse. Insgesamt bewertet die Transaktion das Unternehmen, an dem auch Tennisstar Roger Federer beteiligt ist, mit mehr als sechs Milliarden Dollar. Der Handel mit On-Aktien begann bei einem Erstpreis von 35,40 US-Dollar und lag damit 47,5 Prozent über dem Ausgabepreis von 24 US-Dollar. Aus dem Handel ging die Aktie letztlich mit einem Zuschlag von 46,06 Prozent bei 35,06 US-Dollar. Gemessen am Erstkurs entspricht dies jedoch einem Minus von 0,96 Prozent.

Ausrüster von Olympiateam

Hersteller von Laufschuhen haben während der Coronavirus-Pandemie einen Nachfrageboom erlebt. Viele Menschen wendeten sich dem Laufen zu, als Fitnessstudios geschlossen und Mannschaftssportaktivitäten verboten wurden. On wurde 2010 vom ehemaligen Spitzen-Triathleten Olivier Bernhard und den Laufenthusiasten David Allemann und Caspar Coppetti gegründet.

Dank der von ihnen entwickelten Dämpfungstechnologie soll man in den On-Laufschuhe mit der markanten Sohle "auf Wolken laufen". Der 20-malige Grand-Slam-Sieger Federer stieg 2019 ein und arbeitete an der Entwicklung eines Tennisschuhs mit. On war dieses Jahr Ausrüster des Schweizer Olympia-Teams.

Der Umsatz von On, das auch Sportbekleidung und Accessoirs anbietet, schoss im vergangenen Jahr um 59 Prozent auf 425,3 Millionen Franken nach oben, der bereinigte Betriebsgewinn (Ebitda) legte um 67 Prozent auf 49,8 Millionen Franken zu. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erzielte die Trend-Marke Verkaufserlöse von 315,5 Millionen Franken und ein Ebitda von 47,3 Millionen Franken.

Holpriges Debut für Sportradar

Mit dem Sportdaten-Anbieter Sportradar ging am Dienstag bereits ein weiteres Schweizer Unternehmen in den USA an den Aktienmarkt. Das Debüt an der Technologiebörse Nasdaq verlief allerdings holprig: Der Aktienkurs lag bei Handelsschluss bei 25,05 Dollar und damit unter dem Ausgabepreis von 27 Dollar.

Die Firma aus St. Gallen sammelte bei Investoren mit der Platzierung von 19 Millionen Class-A-Aktien 513 Millionen Dollar ein. Das Geld will Sportradar, das Daten zu Sportereignissen unter anderem an Wettanbieter und Medienunternehmen liefert, in das weitere Wachstum und Zukäufe stecken.

Zürich/New York (awp/awp/sda/reu)

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Bildquelle: On Holding AG


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